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„gemeine Rede bey den Juden geworden: die ^inntter„Jesu wären heimlich de? Nachts gekommen und„harren den Leichnam Jesu gejiohlen, und nun,,giengen sie herum und sauren, er fty auferstan-„den. Die allgemeine Nachrede mußten die 'Apostel lei«„den, weil selbst der hohe Rath zu Jerusalem angesehene„Manner bey allen Jüdischen Gemeinen in Judaa und».andern Ländern hcrumschickte, und diesen nächtlichenz.Diebstahl des Körpers Jesu bekannt machten, um alle„und jede vor der Betrügerei) zu warnen. Das wissen„wir aus des Zustini Martyris Unterredung mit dem„Juden Trypho, wie es ungleichen Eusebius in seiner„Kirchen - Geschichte und über den Esaias erwähnet»„Wenn es demnach in der That eine allgemeine Rede qe-„worden, was die Znden zum Nachtheil der Apostel acis«„gebreitet: woher kömmt es denn doch, daß des Mat-„thäi Geschichte mir den Wachtern nicht auch eine allge-meine Rede bey den Züngern Jesu geworden ist? Wo„die Apostel nur hinkamen, da war der böse Ruf von ih-„rer Belrügerey vorangegangen, und die Gemüther da-„von eingenommen: wäre es aber mit der Auferstehung„Jesu Betrug, so war ja ihre ganze Predigt eitel. War-„um retten sie ihre Ehrlichkeit denn nimmer und nirgend,„wider eine solche allgemeine und glaubliche Beschuldi-gung, mit der Geschichte, welche uns Matthäus erzähl„let? warum nehmen sie daraus nicht vor allen andern„die beste Bewährung ihres vorgegebenen Facti? Nein,„sie schweigen davon durchgängig, und es ist daher hand-„greiflich , daß dergleichen nimmer wirklich vorgegangen„sey, und daß es Matthäus nur zur Ablehnung der er-
,»wähnten