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„wendig, als der einzige Beweisgrund, der bey Heiden„etwas ausrichten mögte, angeführet s'yn; da gewiß alle„andere Gründe bey ihnen vergeblich und lächerlich waren»„Denn aus der Vernunft lasser sich die Auferstehung nicht„beweisen, und die Schriften der Propheten galten bey„den Heiden nichts: die Sache aber an sich schiene ihnen„ungereimt und fabelhaft zu seyn.
§Z. „Bey denen Juden, in ihren Synagogen, oder„Pr-vat-Versammlungen, wäre gleichfalls die triftigste„Ursache qcwescn, diese Stadt »und i.andkündige Bewa-„chung des Grabes Jesu nebst dem, was darauf erfolget„war, allenthalben namhaft zu machen. Denn die müßte„nothwendig zu aller Wissenschaft gekommen seyn, wenn„der ganze hohe Rath in Proceßion am ersten Oster-Ta-„ge zu Pilato; und so von ihm, mit einer Soldaten---„Wache durch die Stadt begleitet zum Thore hinaus ge-,,aai>gen wäre, das Grab zu versiegeln und zu hüten»„Es harren sellst Joseph von Arimathia und Nieode-„mus, und ein ehrlicher ....... als Mitglieder
„des Raths, nicht verschwiegen, was bey ihnen in dem,,hohen Rathe erzählet, und zur Verdrehung der Sache„von der boshaften Parthey befchlosscn wäre; daß dem-„nach die ganze Iudenschaft zur Annehmung dieser Er-zählung und dieses Beweises schon würde vorbereitet ges„wesen seyn, wenn es die Apostel hatten wollen auf die„Bahn bringen, und in ihren Predigten oder Verantwor-tungen rege machen. Sie hatten ja dazu bey den Juden„noch eine besondere dringende Ursache. Denn es ist,,würklich an dem, was Matthäus schreibt, daß es eine
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