„Freunden und Cameraden ausgebreitet hätten, wie es„bey solchen Gelegenheiten zu gehen pflegt, daß dieMen -„schen die Begebenheit, je wunderbarer sie ist, desto weni-,»ger verschweigen können. Würden also die Apostel nicht„ein vorläufiges Gerücht bey den Römern zum Vortheil„gehabt hab"n, das sie allemal durch Nennung dieser„Soldaten glaubwürdig machen , und auf schärfere Nach-„frage bewahren könnten? Warum gedenken sie denn der„Sache bey den Heiden, denen sonst die'Auferstehung„der Todten gar nicht in den Sinn wollte, nimmer?„Warum sprechen sie nicht: fragt nur eure ^andsleute,„den Cajus und Proculus und Lateranus und i,arus,„welche dieses Jesu Grab bewachet, und dasselbe mit sei-„ner Auferstehung zu ihrem Erstaunen aufspringen gese-„hen? Ja, die Apostel würden noch ein mehrcrcs gethan„haben. Sie wären zn Pilato selbst gleich auf frischer„That hingegangen, und hätten sich von demselben eine„förmliche schriftliche Acte über die Bewachung deS Gra-„bes, und eine peinliche Untersuchung der Wahrheit, aus-„gebeten» Hatte denn gleich Pilatus von selbst nicht„daran gewollt: so hätte er dennoch, oder wenigstens die„Soldaten, welche das Grab bewachet, wider ihren Dank„und Willen daran müssen, wenn sich die Apostel vor den„Römischen Gerichten darauf berufen harten. Aber sie„gedenken der Sache so wenig vor Felix und vor Festus,„als vor dem Agrippas und Bereniee, noch sonst irgend„bey den Römern und Griechen: sie lassen sich lieber mit„ihrer Auferstehung auslachen und für rasend erklären.„Daher wir nicht anders schließen können, als daß die„Sache nicht geschehen sey: denn sonst müßte sie noth-
„wendig