,>heit ein Grab berühren, da sie sonst die Gräber gegen».die Fest-Tage mit weijsemKalk zu übertünchen pflegten^„damit sie auch von ferne schon mögten gesehen werden,„und ein jeder sich davor hüten könnte, daß er nicht un-„rein würde, z) Wenn wir auch die Betrachtung des-„sen, was den Juden nach dem Gesetze erlaubt war, aus-zusetzen: so konnte dock ein gesammtes obrigkeitliches Col-„legium von so vielen Personen nimmer so gröblich wider,>den Wohlstand handeln, daß es am hohen Fest-Tage,,,in Corpore, öffentlich zu den Heiden gienae, und mit„einer Soldaten-Wache in Procession durch die Stadt„zöge: da alles dieses bey dem Pilato durch ein Paar„Abgeordnete in der Stille hatte können ausgerichtet wer-,»den. 4) Aber warum sollten sie überhaupt desfalls zu„Pilato gehen, und den Heiden noch mehr Macht über„sich einräumen? Joseph, dem das Grab gehörte, und„der es in dem Umfange seines Gartens hatte, konnte„sich ja als ein Jude und Mitglied des hohen Raths„nicht entlegen, daß Wächter vor das Grab gestellet wür-„den; ja er mußte es vielmehr gerne sehen, und sich aus-„bitten, damit er offenbar aus dem Verdachte eines Be-„truges gezogen würde, worinn er sonst nothwendig mit„verwickelt werden mußte. Z) Und was kommt denn„endlich heraus? Der ganze hohe Rath, ein Kollegiumz,von siebenzig obrigkeitlichen Männern wird in dieser Ges„schichte zu lauter Schelmen gemacht, welche mir Ueber-„legung einmüthig willigen, ein Falsum zu begehen, und„zu solchem Falso auch die Römische Wache zu bereden»„Das ist an sich eine unmögliche Sache. Und wo bleibt«»Joseph, wo bleibt Nikodemuö hieben? sind deun die
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