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„staunen m die Augen leuchten wird; der glückliche„Windstoß muß kommen, welcher die noch zerstreueten„Flammen in Einen alles umfassenden Brand vereiniget;,,so daß am Ende die Zahl der Verlornen sich zu der„Zahl der Geretteten eben so verhalten wird, als noch,,itzt die Zahl der Geretteten sich zu der Zahl der Ver-lornen verhalt.,, —
Weh dein menschlichen Geschlechte, wenn nur diesses — oder etwa noch irgend ein armseliges Distinctiön-chen, es trösten soll! — Daß man zwischen der Offenba-rung und den Büchern der Offenbarung einen Unterschiedmachen müsse; daß jene nur eine einzige sehr faßlicheWahrheit sey, deren Geschichtein diesen enthalten; daßdie Seligkeit nicht an die mühsame Erforschung dieser,sondern an die herzliche Annahme jener gebunden sey,welches in den einzeln Posten der Rechnung große Aus-falle machen müsse. —
Denn Weh dem menschlichen Geschlechte, wenn indieser Octonomie des Heils auch nur eine einzige Seeleverloren geht. An dem Verluste dieser einzigen müssenalle den bittersten Antheil nehmen, weil jede von allendiese einzige hätte seyn können. Und welche Seligkeit istso überschwänglich, die ein solcher Antheil nicht vergäl-len könnte?
Aber wozu dieser Parenthyrsus? — Eine so un-verschuldete Niederlage der Menschen, ein von Gott selbstder Hölle so in die Hände gespielter Sieg, ist ein elendesHirngespinnst. Man gehe dem blinden Lärmen nur aufden Grund. Ein Wort: und er ist beygelegt.
Daß