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eingeschaltet, oder aus ihnen folgern zu müssen vermey-net, sind ihm Eins. Gleichwohl ist billig und recht, daßbey Bestreitung des Christenthums alle Secten für Ei-nen Mann zu stehen angenommen werden, und eigentlichnichts wider das Christenthum für gültig zn achten, alsworauf keine von allen diefen Secten antworten kann.Aber von dieser Art sind doch wahrlich nicht, weder dieLehre von der ganzlichen Vcrderbniß der menschlichen Ver-nunft in göttlichen Dingen, gegen welche er in dem erstenFragmente fo gutes Spiel halte; noch die lehre von derunumqangtichen Nothwendigkeit eines klaren und deutli-chen Glaubens zur Seligkeit, auf welche diefes zweyteFragment hinaus lauft; noch auch die lehre von derTheopnevftie, wie er sie (S. ZZ8-) vortragt, aber frey-lich auch vortragen mnßte, um allen feinen Einwürfen,selbst den geringfügigsten, einen gleich hohen Grad desBelangs zu verschaffen. — So wenigstens muß ich ausdem, was vor uns liegt, urtheilen.
III.
H)er Einwurf des dritten Fragments ist schon oftgemacht, und oft beantwortet worden. Aber wie ist erbeides? Sicherlich ist er noch nie so gründlich, so aus-führlich, allen Ausflüchten so vorbeugend gemacht wor-den , als hier. Und nun versuche man, wie viel die Ant-worten eines Clericus, eines Calmer, eines Saurm,eines L.ilienrt)alö dagegen verschlagen. Ich fürchte,sehr viel wohl nicht. Nothwendig wird der Orthodox al-so ganz auf etwas Neues denken müssen, wenn er sich auf
seinem