Ausgabe 
14 (13.8.1854) 33
Seite
257
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Vierzehnter Jahrgang.

Sonntags-Beiblatt

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Augsburger Postzeitung.

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13. August AtZ. 1854.

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DteseS Blatt erscheint regelmäßig all? Tonntag«. Der halbjährige Abonoementspreis^0 kr., wofür e< durch alle königl. bcever. Poitämter und alle Buchhandlungen bezoaen weidev fani'.

Die Bedeutung der religiösen Frage in unserer Zeit.

Rede, gehalten im Münchener Verein deS hl. Vincenz von Paul.

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Woher denn aus soll man die Weisheit finden?

Und wo ist des Verstandes Ort?

Gott kennt den Weg zu ihr,

Nur er weiß ihren Ort.

Er blicket bis zum End der Erd' hinaus,

Schaut uutcr allen Himmcln weit umher.

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Und als dem Wind er zuwog ftln Gewicht,

Und er den Wassern gab ihr Maaß,

Und ordnete-dem Regen sein Gesetz,

Und zog den Ungewittern ihre Bahn:

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Da sah er sie und rechnete sie aus,Bestimmte sie, durchforschet«! sie ties,Uni> sprach zum Menschen:

.Dir ist Furcht des Herrn Weisheit!Das Kose meiden, das sey dir Verstand."

Hiob. 28.

Unter den epochemachenden Ereignissen der Weltgeschichte hat die Stiftung undVerbreitung unserer heiligen Religion die Forschungen profaner Schriftsteller des ver-gangenen vorzugsweise philosophischen Jahrhunderts nicht wenig beschäftiget, undman muß zum Lobe der auc^gezeichnelsten dieser Forscher gestehen, daß sie, wie esGibbon iu seiner Geschichte des Verfalls und Untergangs deS römischen Weltreichsgethan, erstaunt über die Glant enSkrast ihrer ersten "Bekcnner und angezogen vonden Thaten und Le den ihrer Heiligen, die Göttlichkeit deS Stifters und die Himmels-Abkunft seiner Lehre fast unwillkürlich zu erkennen schienen, und wenn sie auch ausihrem Slandpuucc eS nicht vermochten, die Glaubensartikel und Mysterien der Kirchezu vertheidigen, doch weit entfernt waren, sie zu lästern und zu verspotten.

Hielten sich andere Anhänger dieser Schule, welche das Princip der Zweisel-sucht (Skepticismus) in die historische Forschung einführte, für berufen, ihre Wiyes-funken in das Heiliglhnm nnserer Religion zu tragen, so standen sie wie der Jüng-ling vor dem verschleierten Bilde zu SaiS, und es galt auch ihnen das Wort deSDichterS:

Weh dem, der zu der Wahrheit geht durch Schuld;Sie wird ihm nimmermehr erfreulich sehn."