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die Katechumenen; die Gläubigen beten für sie daS Kyrie eleison, und der Diaconfordert die Gläubigen auf zum Gebete für die Katechumenen, woraus sie den SegendeS Bischofs empfangen und sich entfernen. Der Diacon fordert auf, für dieEnergumenln zu beten, daß Gott sie befreien möge von den bösen Geistern (6), undder Bischof spricht über sie den angeführten Segen; nachdem diese vom Diaconermahnt sich entfernt haben, fordert er auf für jene zu beten, welche getauft werdenwollen; sie neigen sich und der Bischof spricht über sie den Segen (7). Der Diaconheißt sie fortgehen und ermahnt für die Büßenden zu beten, daß der Herr ihre Schuld -vergeben möge; alle Anwesenden sprechen daS Kyrie eleison und der Bischof betet denSegen über sie (8). Der Diacon fordert nun Alle auf, welche dem heiligen Opfernichc beiwohnen dürfen, sich zu entfernen, und ermahnt die Gläubigen auf den KnieenGott zu bi ten (9) für den Frieden aus der ganzen Erde, für die katholische Kirche ,für die Diccese, sür die Bischöfe, für den gesammten KleruS, für Jungfrauen, Witt-wen und Waisen, für die Cheleute, für die Asceten, für alle Gutthäter der Kircheund dir Armen, für die Neugeiauftcn, für die Kranken und Reisenden, für die deSGlaubens wegen Verfolgten und für die in Gefangenschaft Schmachtenden, für Feindeund Verfolger und alle Ungläubigen und Ketzer; endlich für die Kinder und für jedechristliche Seele (lv). Alle erheben sich und der Bischof spricht den Segen, hieraufgrüßt der Bischof die Gläubigen mit den Worten: „Der Friede GottcS sey mit EuchAllen!" daö Volk antwortet: „Und mit Deinem Geiste," dann folgt der Jriedenskuß,welchen die Kleriker dem Bischöfe, die Laien, Männer unter sich und Frauen untersich einander geben. Die Diaconen sorgen dafür, daß keine Unordnung einsteht; ebenso sollen Diaconen und Subdiacomn vn den Kirchenthüren styn, damit Niemand sichenifeine, und die Thüren während dcS OpscrS nicht geöffnet werden. Ein Subdiaconreicht den Priestern daS Wasser zur Händewaschung (i l) Nun beginnt die eigentlicheMesse, nachdem deßhalb ein Diacon ucchmalS crmahnt hat, daß kein Katcchume, keinBüßender, Ungläubiger oder Ketzer anwesend und die Gläubigen in aller Ehrfurchtbeiwohnen sollen, bringen die Tiaconen die Gabcn zum Aliare vor den Bischof, wel-cher rcchis und links von den Priestern umgeben ist; zwei Diaconen geben an beidenSeilen des Altares auf den Kelch Obacht, daß nichts hineinfalle. Der Bischof tetetleise mit den Priestern, bezeichnet sich, angethan mit d>m glänzenden Gewände, aufder Stirne mit dem Zeichen des Kreuzes und spricht: „Die Gnade GottcS dcS VaterSund die Liebe unsers Herrn Jesu Christi und die Gemeinschaft mit dem heiligen Geistesey mit Euch Allen" und alle antwort.n: „Und mit Deinem Geiste."
Bischof. „Hebt eure Herzen empor!"
Volk. „Wir haben sie bei Gott ."
Bischof. „Laßt uns Gott Dank sagen!"
V^lk. „So ist eS würdig und recht."
Bischof. Ja, wahrhast würdig und recht ist eS ic
Volk, Amen.
Bischof. Der Friede GorreS sey mit Euch Allen!
Volk. Und mit Deinem Geiste (12). Der Diacon fordert auf zum Gebete,daß Goit das Opfer gnädig aufnehmen möge für die Kirche nnd der Bischof betetlaut zu Gott . Der Diacon spricht wiederum das „Laßt u»S gesammelt seyn" undder Bischof: „Das Heilige nur für Heilige." Volk: Einer ist heilig. Einer der Herr,Einer ist Christus. Hochgelobt zur Ehre GotteS deS VaterS in alle Ewigkeit. Amen.Ehre sey Gott in der Höhe und Friede den Menschen, die eines guten Willens sind:Hvsanna den, Sohne Davidö: Gelobt sey, der da kömmt im Namen deS Herrn.Hierauf cvmmunicirt der Bischof, dann die Priester, Diaconen und Subdiaconen, dieLcctoren, Cantonn und Asceten, die Diciconissinen, die Jungfrauen und Wittwen,endlich die Kinder und daS ganze Volk. Der Bischof reicht die Communion mit denWorten: „Der Leib Christi " und der Empfangende antwortet: Amen; den Kelch reichtder Diacon und spricht: „DaS Blut Christi der Kelch deS LebenS" und der Empfan-gende antwortet: Amen. Während der Communion wird der 33fte Psalm rccitirt;