Ausgabe 
5 (9.3.1845) 10
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s. März

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An Jesus.

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n^,i??/i<a l...

O JesuS, höre meine Klage,Schon oft hab' ich zu Dir geweint:O sey der König meiner Tage,DaS Licht, das meinen Nächten scheint.

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Dein süße- Antlitz niemal- seh'n?

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Sey Du die Blum' in meinem Garten,Sey meiner Seele Pflegekind,Da soll sie treulich Deiner warte«Und wiegen Dich im Arme lind.

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Sey Du die Hoffnung meines Leben-,Sey meinem Herzen Speis' und Trank,

O sey die Krone meines Streben-,

j/,N</!Zi^ ^!^IZ l tz^'L .mv «Hlo--I^tl«.. cdun <IN»IN!Z" kUnd meine Heuung, bin ich krank.

Sey der Geliebte meiner Seele,O komm' zu ihr im Hochzcitkleid,»Auf daß sie sich mit Dir vermähleUnd theile Deine Seligkeit.

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Sey Du das Haus, in dem ich wohne,Sey Du die Waffe, die mich schütztO! sey Du meine Königskrone,

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Die strahlend aus dem Haupt mir blitzt.

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Dann werd' ich sitzen auf dem Throne,, . , ' ^ '

Und werd mein c,g ner Herrscher seyn z

Die Sünde stürz' ich da»» vom Throne,

Dann kehrt Dein Friede bei mir ein.«

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Doch, ach, noch hast Du nicht gehöret

Mein bange«, sehnsuchtsvolle« Schrei'n,

Noch bist Du stet« nicht eingekehret

I»eine- Herzen- Käimnerlei«.

Wirst Du denn niemals zu mir kommenUnd niemals merken auf mein Fleh'n,Soll ich, in bangem Weh beklommen

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O! höre endlich meine Klage,O kehre endlich bei mir ein,O sey der König meiner TageUnd meiner Nächte lichter Schein.

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Ali) cktt^A dock

Fr. Xav. Schumacher.

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nzchl-nW e,Ä znnis n7(WI^K»n anu m/<is?l^,^Ntt in,» chs.n

Die Religion des Fortschritts.

(Süddeutsch. Kath. Kirchenblatt.)

Der Fortschritt ist im Staats- und Privatleben der jetzigenZeit ein Losungswort, das vielen Anklang findet, weil es immer-hin gewagt erscheint, sich gegen denselben zu erklären. Das istauch nicht unsere Absicht, sondern wir mochten beitragen, richtigeBegriffe über die Sache zu verbreiten. Daß der Mensch zurVervollkommnung streben soll, wird niemand läugncn, was aberdieselbe sey, Welche Schritte zu ihr hinführen oder von ihr ent-fernen, darüber sind die Meinungen sehr getheilt, und es isthierüber keine Einheit der Ansichten zu erzielen. Sehe man nurauf die jetzigen Zustände des Staatslcbcns; es gibt wohl schwer-lich eine Verfassung oder ein Gesetz, mit welchem alle politischenParteien zufrieden sind, jede würde dasselbe nach ihrem Sinneumändern, wenn sie könnte, und was der einen Partei bei dieserVeränderung als ein Fortschritt erscheint, daS steht die andere füreinen Stillstand, die dritte für einen Rückschritt an. Jede Parteibehauptet Recht zu haben, jede verlangt von der andern, sie solleihr nachgeben und alle meinen, daß sie fortschreiten, die einenzeitgemäß, die andern rcchtsgemäß, die dritten und vierten nachandern Rücksichten. Veränderung des jetzigen Zustandes wollenalle, jede zu ihrem Zwecke, daS ist der Fortschritt, den sie an-preisen. Freilich ändert sich das menschliche Leben, wie allesMenschliche, auch ohne diese Bemühung, und es wäre nicht nöthig,dxrch das Drängen nach Fortschritt den Tod zu beschleunigen,aber der Genuß der Gegenwart, dieses höchste Ziel des Fort-

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