Ausgabe 
5 (17.8.1845) 33
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Die sieben heiligen Sacramente.

(Aus dem Hirtcnbricf des Fürstbischofs ven BrcSlau.)»N7>ll!< «'s ,(.^ .IL ,0L .^L) lchomll'^V Änu .^llZlnT

Den von Adams gefallenem Stamm als neues Individuumsich ablösenden, aus der unreinen Wasscrumhüllung des Mutter-leibes hervorgehenden und darum mit der Erbschuld befleckten 'Men-schen empfängt in Christi Namen der reine Mutterschooß der Kircheund gebiert ihn aufs Neue zu einem schuldbefreiten Daseyn ausdem geheiligten Taufwasser und aus dem heiligen Geiste. Wiedie schwere dicke Erdenluft, die zum ersten Male in die sich ent-faltenden Lungen des Ncugebornen eindringt, um die junge LebenS-flamme anzufachen, sogleich auch als schmerzlicher Wehcschrci wie-der auSgestoßcn wird, wc-l der neue Ankömmling sogleich dasElend des Verbannten fühlt: so dringt im Sacrament der Wieder-geburt der heilige Geist belebend in die Seele des Täuflings, uudregt hier den ersten Pulsschlag des geistigen Lebens gchcimnifzvollan. In dem Lallen des neuen Kindes Gottes, in seinen unaus-sprechlichen Seufzern vernehmen dann die Himmlischen den siißcnRuf: Abba, Vater! (Röm. 8, 15. 26.) und die Engel, dieGottes Angesicht schauen, tragen ihn wie Wcihrauchvuft vor Sei-nen Thron. Darum heißt die Taufe mit Recht, waö sie ist: dieWiedergeburt aus dem Wasser, und dem heiligen Geist. Wie durchdie Geburt die physische LebcnScinigunz mit der Mutter l^Eoa),so wird durch die Wiedergeburt dir psychische, solidarische Schuld,verband mit Adam gelöst; der Getaufte steht, gehalten durch dieGnade der Wiedergeburt, sittlich rein auf sich selber zu neuerSclbftcntschcidnng, neuer Frciheitsvrobc; die Makel des Falles istan ihm getilgt. Aber noch bleibt die Narbe und mit ihr eineempfindliche Schwäche. >^ ...... ,^ . .,,,,

Wo für den Heranwachsenden das Leben ernster, der Kampfheißer und gefährlicher wird, tritt die treue. Mutter, die Kirche,wieder herzu und salbt mit dem Salböl der Firmung den jungenKämpfer. Geschmeidiger werden nun seine Glieder, leichter ent-schlüpfen sie dem Angriffe des Feindes; des Salböls Duft kräftigtseine Lebensgeister: lauter Sinnbilder lcr im Sacramcnte wirksameninnern Gnade des siebcnkräfligen heiligen Geistes. Von der Handt>eS Bischofs empfängt er dann noch den Ritterschlag des christ-lichen Streiters, und tritt nun geistig gewappnet auf den Kampf-platz, des LcKnSuhjtrKiM S7tt--G Hu-»»!!

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Aber der Kämpfer ist doch nicht immer siegreich; die ver-narbte schwache Stelle wird häufig getroffcu; betäubt und verwun-det sinkt er nur zu oft unter den feindlichen Streichen bewußtloszu Boden. An Christi Statt und aus Seinem Auftrage eilt nuudie treue Mutter herbei, bringt durch eindringlichen Zuruf denGefallenen zum hellen Bewußtseyn zurück, läßt die empfangenenWunden sich aufdecken, reinigt nnd pflegt sie nach Befund undBedarf mit scharfen, ätzenden oder gelinden Mitteln, legt heilsamenVerband an und entläßt dann, den Verband rechtzeitig lösend,den Geheilten zum neuen Kampfe. Auch hier wieder das tiefsteErkennen der menschlichen Natur und ihrer Bedürfnisse! Dienach innen eiternde fressende Wunde muß geöffnet werden im Be-kenntniß, damit das Gift sich nach außen entleere. Das sicbcrischaufgeregte Blut, das schmerzlich gegen die entzündete Wundedrängt, muß beruhigt, d. h. die Gewissenequal gehoben werden,durch objective Versicherung, durch vricstcrlichcn AuSspruch derSündenvergebung, welche die innere Einigung des kranken Gliedesmit dem Leibe Christi uud so den ruhigen Pulsschlag des geistigenLebens wieder herstellt. So bindet und lös't die katholische Kirche aus Christi Vollmacht im Sacrament der Buße.

Allein dcr Mensch bedarf auch der Nahrung; er hat keinGenügen in sich selbst, er muß fremde Stoffe aus der Natur,seiner leiblichen Nährmutter, iu sich aufnehmen. Die Natur lebtdadurch in ihm, wie er in der Natur, und beider LcbeuSprvccß istineinander verschlungen, ist ein stetes wechselseitiges Sich-Hingcbcnund Durchdringcn. Ihren reinsten, edelsten NahrungSstvff bietetsie ihm in Weizen und Wein, in dcr höchsten Reife und Stei-gerung ihrer vegetabilischen Kräfte. So auch dcr geistige Mensch;er selbst genügt sich nicht, kann weder sich selbst behalten, nocherhalten; er muß sich einem Andern hingeben, ein Anderes empfan-gen. Christus, der Erlöser, gibt sich ihm leiblich und geistig,wirklich und wesentlich, und nimmt ihn zugleich in Sich auf indem heiligen Abendmahl untcr den Gestalten des Brodes undWeines:Wer mich ,ißt,, der bleibt in Mir und Ich in ihm."(Joh. 6, 57.) Diese völlige Hingabe Christi an die ein-zelnen Gläubigen setzt aber nothwendig seine erlösende Hingabe anund für die gcsammte Menschheit voraus: der Leib, dcr gegessen,das-Blut, das getrunken wird, ist hingcgcbcn, vergossen für dieErlösung dcr Welt. Darum ist das Abendmahl mit dem Opfer^ln'Zil ux ii!i!L d,>M^ »i7s 7lis. izi^ ^iss!7g 7ivl ckü-^zl ?!!ii llji'lt