Ausgabe 
5 (19.10.1845) 42
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Augsburger

Zweite Zahreshälftr.

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^ Danklied

nach der heiligen Communion.

O! weil ich Ihn nur habe,Des holten Bräutigam,Welch' eine Speis' und Labe,So süß und wundersam!

Er wohnt in meiner Hütte,Er ruht in meiner Brust;Welch eine Huld und Güte,Welch eine Himmclslust!

O könnt' ich j'tzt lobpreisenIn mächt'gcn Töncn Ihn!Ich säug' in JubilwciscnDurch alle Wellen hin.

Jesus, der mich erkorenUnd jetzt daZ Brautkleid bot,Er ist gar hoch geboren,Ein wahrer Gott von Gott .

Wo kann gesunden werdenEin Mann, so reich, wie Er!Von Himmel und von ErdenIst Er der hohe Herr!

Mein JcsuS ist gar mächtig,Was Er nur will, er kann's!Schau an! die Schöpfung PrächtigHat er gebildet ganz!

Poftzeitung.

IS Kct. 1845.

Wie prangt an Tugcndbelle,Dir süße Bräutigam!Ist selbst des Guten QuelleUno aller Tugend Stamm!

Er strahlt vor allen SchönenWie goloucs Sonnenlicht!Die Engel selbst sich sehnenZu schau'» sein Angesicht!

So was ich such' und wähleDaS hat mein Bräutigam,Der mich, sie ärmste Seele,Zur Braut heut liebend nahm!

O Seligkeit in Schmerzen.Jesus? du Süß gleit!O bleib' in meinem HerzenJetzt und in Ewigkeit!

Du seyst fcrtan mein Leben,Mein Fuß soll mit Dir geh'«.Mein Mnnd soll Dich erh.ben,Auf Dich mein Auge sch'n!

Bis ich auf HimmelSauenIn ew'ger reinster Lust,Dich «»verhüllt darf schauen,AuSruh'n an Deiner Brust!

S i g h a r l.