Das Apostolat der chrisil. Tochter. St. Angela-Matt. V. Jahrg. Nr. 12. HcrauSg. von N. Schöpilcuthner.Wien , St. Norbert-Druckerei. Preis jährlich 2 M. 50 Pf.
Katechetische Blätter. Zeitschrift für NcligionSlehrcrvon Frz. Walk. Verlag von Köfel in Kemptcn. Heft 5: Finger-zeige für angehende Katecheten. — Firmungsnntcrricht. — Vonhl. Lippen. U. s. w.
Mäßigkeit oder Enthaltsamkeit. Neue Beiträge zurAlkoholfrage. Von Dr. A. Schmitz. Bonn , P. Hausteins Ver-lag. M. 1,20.
Der Dom zu Köln . Dargestellt von F. Th. Hclmken.3. Anst. Ein Führer für die Besucher, mit Abbildungen. Köln ,Verlag von I. u. W. Boisscrse.
Rundschreiben Papst Leo XIII . Ans der von Herderin Frcibnrg veranstalteten Ausgabe (lateinisch und deutsch ) derLeonischen Rundschreiben sind zwei weitere Heste erschienen; daseine enthält daö Rundschreiben über daö Studium der heiligenSchrift, das andre die Rundschreiben von 1891, 92 u. 93 überdas Noscnkranzgebet.
Kirchengerichte oder Geschichte deS ReichesGottes. Für kath. Familien bearbeitet von Dr. Rolfns, mitIllustrationen rc. 3. Auslage. Erscheint in 18 Heften ü 50 Ps.Verlag von Herder in Frciburg.
Iesuiten und IesuitcnschuIcn, Offene Antwort rc.,von Lehrer Jos. Reist. (3. Heft der Pädagog. Vortrüge u. Ab-handlungen.) Kemptcn, Kösels Verlag. Preis 70 Ps.
DaS Harmonium-Spiel in stnfcnweiser, gründlicherAnordnung zum Selbstunterricht. Von B. Mcttcnlciter. IV.Anst. I. Theil. Kempt-n, Kösels Verlag. 3 M.
Bildender Unterricht in den Sprachfächern.Von Dr. I. Perkmann. I. Theil. Grundlinien. Innsbruck ,Wagncr'schc UniversitätSbnchhandlung.
Herz-Jesu-Monat. Mit einem Titelbild in Farbendruckund 30 Jnitialbildern. III. vermehrte Auflage. FranzHattler 8. 3. Frciburg i. Br. 1891. Herder'sche Ver-lagöhandlnng. kl. 8°. p§. 3-11. Preis 1 M. 60 Ps.,geb. 2 M.
X Gegenstand der Betrachtungen sind 30 Ereignisse, Zugeauö dem Leben des Herrn, von den hl. Evangelien erzählt undumschlichen das ganze Leben des Gottmcnschen; daran knüpfensich ein Mestgcbet, zahlreiche andere Gebete und eine ncnntägigeAndacht. Die Beigabe einer Beicht- und Commnnionandachtwürde die Verwendbarkeit erhöhen. Der viclgcrühmte StiftHattlerö findet sich auch in diesem Büchlein.
Herz-Jesu-Büchlein für alle frommen Verehrer des hoch-heiligen HcrzcnS Jesu. Von P. Schneider. Donau -wörth, 1891. Verlag von L. Auer. Callicocinband.12°. 210. Preis 75 Pf.
X Ein vollständiges Gebetbuch, dem man das epitlretonornans zutheilen könnte: Eine Sammlung der trefflichsten undschönsten Gebete zu Ehren deS heiligsten Herzens Jesu . Aus-stattung ist würdig.
Ein treffliches Büchlein für die heil. Firmung hat derhochwürdigste Herr Weihbischof vr. Schmiß in Köln beiSchwann in Düsseldorf erscheinen lassen. DaS Wcrlchen bietetunter dem Titel „Büchlein vom heil. Geist" eine leicht-faßliche Darstellung alles dessen, was der Firmling über dashl. Sakrament wissen muß, sowie eine Anleitung zum würdigenEmpfang desselben und zur Bewahrung der mit der hl. Firmungempfangenen Gnaden. Der ganz außerordentlich billige Preis(20 Pf. für daö Exemplar bei ansprechender Ausstattung) machtes möglich, das Büchlein in größerem Umfange zu Geschenk-zwecken zu benutzen. Auf 50 Exemplare werden 5 Freiexemplaregewährt.
? Von Steichelc-Schröder, Das BiSthum Augs-burg historisch und statistisch beschrieben, ist vor Kurzem einneues, daö 39. Heft erschienen. Von verschiedenen Seiten undwiederholt wurde auf die vorzügliche Fortführung dieses hervor-ragenden Werkes hingewiesen. Wir begnügen uns daher damit,die in diesem Heste behandelten Orte zu nennen. Es sind ansdem Landkapitel Jettingcn folgende Pfarreien: Ais-lingen, Anried, Dürrlauiugen, Ettelricd, Flcin-hausen, Frehhaldcn, Gabclbach, Glött , Grüneu-
baindt, Eundremmingcn, Hafenhofen, Halden-wang, Jettingen (letzteres noch unvollendet).
OlflonborA, kouelüda: sa, vis ob ses enseiZnemsntg. Nra.einst äo t'attemaml par V. kouotrer. 8° p. VII -s- 393.karis, Llcan. 1893. Vr. 7,50k Für den Buddhismus zu schwärmen, gehört zur Mode derGegenwart; weniger ist die Kenntniß desselben verbreitet, unddaran tragen die größte Schuld jene unberufenen Schriftsteller,die über ein Ding reden, wovon sie in der That selbst keineAbnung haben: man darf nur die arge Mißhandlung der Sans-krit- oder Paliwörter ansehen, um davon sogleich überzeugt zusein. Neben dem herrlichen Werk deS ernsten und nüchternenSanskritkenners Monicr-Williamö (Lmlellrism in its eonnexionrvitd brakmanisme am! etrrlstiairrtz'. London 1890) dürfte keinanderes empfehlenöwcrthcr sein, als der „Buddha " des deutschenGelehrten Oldenberg, der überdies die Gelahrthcit nicht in derüblichen trockenen Langweiligkeit zum Ausdruck bringt, sondernin angcncbmer und frischer Darstellung zu erzählen weiß, ohneder Wissenschaftlichkeit Eintrag zu thun. Nunmehr besitzen wirdas beste deutsche Buch über den Buddhismus auch in einerfranzösischen Uebcrsetzung, die nach der zweiten Auflage desOrginals (1890) gefertigt ist; damit hat daß Werk die wohl-verdiente größere Verbreitung für sich gewonnen und zugleichjene gewisse äußere Eleganz deS Stiles, die nun einmal unbe-streitbar die französische Sprache vor der deutschen voraus hat.
Warum fehlt es an Diakonissinnen und Pfleger-innen? Von Mathilde Weber-Tübingen .Berlin 1891. L. Ochmigke. S. 120. Pr. 80 Pfg.
Dieses mit Begeisterung und Sachkenntniß geschriebeneWerkchcn ist allen protestantischen Frauen und Jungfrauen auf'sbeste zu empfehlen. Vielleicht wird die eine oder andere vonder Liebe zur leidenden Menschheit, die aus diesen Zeilen spricht,angesteckt nnd veranlaßt, ihr Leben den Kranken zu widmen.Wenn eine diesen Stand ergreifen will, dann soll sie es aberthun aus Liebe zu Christus; denn der bloße Humanitätsduselreicht nicht hin, die Beschwerden dieses BerufeS auf die Dauerzu ertragen. — Sehr berechtigt sind die Klagen der Verfasserinüber die höchst ungünstigen Versorgungsverhältnisse und überdie schlechte, unwürdige Behandlung, welche die Krankenpfleger-innen namentlich von Seite der Aerzte oft zu erdulden haben.Versorgung der Diakonissinnen und Pflegerinnen im Alter oderbei Dicnstunfähigkeit ist eine Forderung der Gerechtigkeitwie der Menschlichkeit. — Wenn die Verfasserin immer vongebildeten Krankenpflegerinnen spricht, so kann ich unter dieserBildung nur wahre Herzensbildung (GottcS- und Nächsten-liebe) und medizinische Schulung verstehen. Daß wissen-schaftliche Ausbildung zu einer tüchtigen Krankenpflegerin nichtnothwendig ist, das beweisen die katholischen Krankenschwestern,die zumeist auö den unteren Ständen hervorgegangen sind. —Auf die katholischen Klöster ist die V. nicht gut zu sprechen;weil sie aber wider Willen den Ordenslcnten die schönsten Zeug-nisse ausstellt, will ich darüber hinweggehen. Auf einen Irrthumaber möchte ich die V. aufmerksam machen. Die Nächstenliebeläßt sich nicht befehlen und ebensowenig verbieten (wie V. zuglauben scheint). Die wahre, werktheitige Nächstenliebe bat ihreWurzel und ihren Halt in der wahren GotteSlicbe. Demuth,Selbstverleugnung aus Liebe zu Gott und Hoffnung auf ewigenLohn, das sind die Mittel, welche im Staude sind, aus jederKrankenpflegerin eine Heldin zu machen!
Fr. I. G.
Literarischer Handweiser, begründet, herausgegeben undredigirt von Msgr. Dr. Franz Hülskamp in Münster .21 Nrn. ä 2 Bogen Hochgnart für 4 M. p. Jahr.
1891. Nr. 5. Inhalt: KritischeRcferateüberSchäfcrHebräerbricf (Müllcr-Breslan), Ltiss 6alsnelar ok Xutries inttio kapert Registers rolatiuK- to Oroat IZritain anet IrolamI(Bellesheim), Müllcndorff Auferstehung und HimmelfahrtdeS Herrn (Deppc), Na ins OriAiuss cts la kraneo eou-tsmporains (A. Zimmermann), D r a n s f e l d Gedichte, N ü t t e uFeierstunden und Pesendorfer Jmmaculataroscn (Kelter),v. DestoucheS Orlando diLasso (Kornmüllcr), Koneberg-Kümmcl Kathol. Jugcndbibliothck, Bündchen 1—8 (NolfuS).— 5 Notizen über verschiedene Nova (Hülskamp ). — Novi-tätcn-Vcrzeich niß.