Andreas Scnltctus.
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Gleich, als uns wollte todten
Das wilde KriegeSschwcrdt,Da solches Volk vonnothen,
Das mit Verstände wehrt.
Dermaßen pflegt Ihr hier zu wehren Euren Mann,Samt alles, was Ihr thut, Euch selber sey gethan:Könnt so zu Rathe halten,Als sey eS andrer Theil,lind treulich auch verwaltenDieß allgemeine Heil.
Ihr tragt mit großer Lust die chrcnwerthe Last,Dieweil Ihr mit Geduld und Kräften wohlgefaßt.Euch hat das Joch erwecket,Und an das Licht gebracht,Das andre Leute schrecket,Und allzu müde macht.
Der Willen machet Euch, was schwer ist, leicht und schlecht;Durch ihn wird alles Thun verrichtet wohl und recht,Wie, wenn ein Vogel zittert,
Und sich dem Leim entschlägt,Er sich doch ganz zersplittert,Und in die Federn legt:
So, wer die Sorge fleucht, dem wird die Bürde schwer;Wer aber willig trägt, der geht darunter leer.Wohlan, Ihr habt den Sorgen,
Rathschlägen Unterthan,Vom Abend bis zum MorgenBisher ihr Recht gethan.
Jyt schlagt des Amtes Last uud andern Kummer ans,Heut ist ein Ehrentag, erfreuet Euer Haus.Wer immer ihm ergebenDem Amte stehet für,