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Verlaufe unserer Untersuchung noch manchmal Gelegenheithaben, auf jene schweizerischen Aetcn zu verweisen. In sogroßen Aufgaben wie die einer nationalen Müuzvcrfnssunggilt es zwar, mit seinem Urtheil ganz und gar aus eigenenFüßen zu stehen. Aber cS darf doch ciu erfreuliches Zeichendarin erblickt werden, daß der stammverwandte, so eifrig aufdie erleuchtete Pflege seiucs Gemeinwesens bedachte Nachbar-staat, hingestellt zwischen Deutschland und Frankreich , nndmit seinen überlieferten Sympathien viel mehr lctztcrm zu-neigend, in der Münzpolitik wie in der kirchlichen sich nichtcntbrcchcu kauu, uus recht zu geben.
Wcuigeu Völkern wird es so schwer gemacht, ihr Schicksalzu verbessern, wie uns, weil wenige es sich selbst so schwermachen. Es bcdnrfte unerschütterlicher Ueberzeugung, umuicht durch das Stimmengewirr der Tadlcr beirrt zu werdenauf dem Wege, den wir zur Rettung unserer Vcrkchrsgruud-lagcn bcschrittcn. Und doch hatten wir, noch ehe wir amZiele angelangt, die Genugthuung, daß die skandinavischenStaaten und Holland sich - zn uuscrcr Ansicht bekehrten.Wir dürfen hente die Gewißheit aussprcchcn, daß ihr alleindie Zukunft gehört. Bor Jahrcssrist hatten wir das Problemder Bankcinrichtnng zu löscu. Die Frage nach der bestenBegründung des Baukpapicrs als eines künstlich in denOrganismus des umlaufcudcu Mittels cingeschobcuen Sur-rogats wird je nach den Verhältnissen und Gewohnheiteneines Landes in vielen Puuktcu stets ciuc offene bleiben.Nicht so die Frage des Geldes oder der Währnng selbst.Diese ist von Haus aus ein unentbehrliches Or.gan des freipnlsircndcn Lebens, alles iu ihr ist ursprünglicher Natnr undvon nothwendiger Gestaltung; jedes einzelne folgt mit