^l
ziges mal angeht, der Geschäftsgang aber auf ununter-brochener Wiederholung der Operationen beruht. Ein Gcld-systcm wollen, das zur Zahlung der Schulde» ans Auslandnicht zu brauchen, heißt deshalb nichts anderes, als einSchutzzoll- und Prohibitivshstem der gröbsten Art anstreben.Auch bestätigt die Erfahrung, daß die in schlechte Geld-wirthschaft versunkenen Staaten denjenigen ihrer Angehöri-gen, welche vom künstlichen Schntz ihrer GcwerbthätigkcitVortheil ziehen, damit höchst willkommene Dienste leisten.Schutzzöllnerci und Papierwirthschaft gehen überall Hand inHand, und diese genügt, um jene zu ersetzen. Es ist bekannt,daß in Oesterreich wie in Italien ein erheblicher Theil derGroßindustrie eifrig das Papiergeld vertheidigt, weil esden Geldverkehr zwischen ihrem Lande und dem Auslandeunterbindet und damit dem Handel die freie Anfsnchnng undBenutzung der Bezugsquellen abschneidet.
Daß ein Volk für die Befriedigung seiner Bedürfnissesich ans das eigene Landesgebiet beschränken müsse, wagtheute niemand mehr zu behaupten. Der Gedanke schon,einer Welt, die ihre unentbehrlichsten Nahrnngs- und Bcklci-dungSmittel, Getreide, Wolle uud Baumwolle, von? äußer-sten Osten und Westen herbeiholt, ein HandclSgebict abzu-stecken, stellt sich unfaßbar dar; er uähme auch den welt-umspannenden und wcltdurchflicgenden Verkehrsmitteln, inwelche die Gegenwart ihren Stolz und ihr Gedeihen setzt,alleu Sinn. Die Theorie der Schutzzölle selbst versteckt sichda, wo sie ihr Haupt erhebt, hinter den ganz besondernVorwand nur vorübergehender Einrichtnngcn zur Erziehunggewisser Gcwcrbszwcige. Dem Welthandel, dem allseitigenAustausch der Prodnctc zwischen allen Ländern im großen