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langen für dic gesund^ Erhaltung des innern Verkehrs.Nur die unerbittliche und unbestechliche Probe, welche dasAnSland ans unsere Geldzeichen macht, gewährt nns dicSicherheit, daß keine Täuschung sich cingeschlichcn bei uns,sei es in der Gestalt, daß wir die Eutwcrthung einesMetalls nicht mcrkcu, sei es iu der, daß wir gar die Unter-schiebung eitler Versprechungen an die Stelle von erfüllbarennicht mehr fühlen. Diese in der empfindlichsten Bcrühr-barkcit mit dem AuSlaude gegebene Garantie ist nm so mehrerheischt als von der andern Seite dic hochentwickelte Naturdes Verkchrslcbcns der künstlichen Ersatzmittel nicht cnt-bchrcu kann. Je mehr diese Ersatzmittel (Banknoten —nicht Papiergeld, welches überhaupt nur auf der empirischbedingt zulässigen Erlaubniß geringer Abweichung von dergeraden Linie richtiger Principien beruht), je mehr dieseErsatzmittel auch dem Leben unentbehrlich geworden, destoschärfer ist ihre Tugend zu hüten. Hier ist die Linieübrigens, an der das Verständniß des Geldwesens in dasGebiet des Zettclbankwcscns hinübcrgcht, wegen dessen aufdie frühere Arbeit verwiesen werden kann.^)
Die Tugend der Zahlungsmittel ist zu hüten. Und wasist Tngcnd? Innerer Werth! Werth, der nicht ans Fiction,Ucbcrcinknnft, äußcrm Schutz beruht, sondern auf eigenerKraft. Des Geldes Kraft liegt im Metall, nur und alleinin diesem. Sowie hinter dem Namcu des Geldes etwassteht, das weniger Kraft besitzt als die volle Quantität undQualität des Metalls, von dem es den Namcu ableitet, so
Vgl. in der Schrift: „Die Zcttelbaukeii vor dem Reichstage",hauptsächlich besonders Kapitel 5, 6 und 9.