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zurückgewichen war. In solchem Fall hat sich ein dauern-des Verhältniß der innern Kaufkraft des Papiers und einedauernde Waarcnströmung ausgebildet. Der Grad des Zu-trauens in seine schließliche Wiedercinlösung, welche dasPapier im Jnlande selbst einflößt, ist einer der Hanptfactorendabei. Die zur Ansgabe von Zwangspapiergeld berechtigtenBanken in Oesterreich, Rußland, Frankreich besitzen allegrößere oder geringere Schätze von Edelmetall, welche in ver-schiedenen Graden den innern Werth, d. h. die Zukunft ihrerBanknoten verbürgen, und deren Werth mitbestimmen. Allediese Banken halten auch das Verfahren ein, daß sie zeit-weise, je nachdem es die Conjunctur erlaubt, diesen Schatz ver-mehren oder vermindern, und auch diese Methode trügt daznbei, ciu gewisses Gleichmaß in den Stand der Dinge zubringen. Der Französischen Bank ist es bekanntlich gelun-gen, ihren Baarschatz auf den hohen Bestand zu erheben,welcher den Zwangsenrs entbehrlich macht, und es wärewol schon jetzt die Beseitigung desselben ins Auge gefaßt,wenn uicht hinter dieser Maßregel die zwingende Nothwen-digkeit stünde, in Sachen der Doppelwährung einen defini-tiven Entschluß zu fassen. Ja, zu einem gewissen Maß istdie Wiederaufnahme der Zahlungen bereits durchgeführt, ver-mittels der vor einiger Zeit getroffenen Maßregel, welchedie kleinsten Banknoten (von 5 Franken bis zu 20) gegenGold einzog. Die Gunst der Handclsbalanz erhält den bis jetztdadurch freigegebenen Goldvorrath (300 Millionen Franken)auf der Höhengleiche des Papiers. Bei uns war die Hau-delsbalanz immer noch so gut, daß z. B. bei einem Cursvon 20,42 für das Pfund Sterling unsere Thaler zuciucm innern Werth von 19,20, den LVz derselben in