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Geschichte des deutschen Buchhandels vom Westfälischen Frieden bis zum Beginn der klassischen Litteraturperiode : (1648 - 1740) / Johann Goldfriedrich
Entstehung
Seite
XI
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Vorwort des Verfassers.

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ausgiebiger und bewegter werdenden Büchervertricbs überhaupt. Indemder vorliegende Band von diesen beiden Wandlungen ausgeht und siein seine Mitte stellt, schließt er unmittelbar an den vorangegangenenersten Band an.

Daß daneben mit dem Wechsel des Bearbeiters ein gewisser Wechselder Art der Bearbeitung verbunden ist, wird man begreiflich finden.Dem Büchermarkt und dem eigentlichen Handel mit Büchern ist etwasmehr Platz eingeräumt worden. Freilich hat der vorliegende Band nochvielfach mit der Fortführung einer im ersten Bande einmal begonnenenLinienführung zu rechnen gehabt. So beabsichtigte Kapp, seinen erstenBand um die Frankfurter, den zweiten um die Leipziger Messe zugruppieren, und der erste Band, obgleich er bis zum Ausgang des17. Jahrhunderts führt, weist deshalb die Geschichte der Leipziger Messe von den Ansängen an dem zweiten Bande zu.

Daß der zweite Band erst nach dem demnächst folgenden drittenBande geschrieben worden ist, hat zur Folge, daß die Arbeiten, die derAbfassung des dritten Bandes vorangegangen sind, dem vorliegendenzweiten nicht unmittelbar zu Gute kommen konnten, da sie ohne praktischeRücksicht aus den hier behandelten Zeitraum unternommen wurden. Aberallein der speziell für die Abfassung des vorliegenden Werks im Laufeeiniger Jahrzehnte bereitgestellte Stoff, wie er namentlich vorliegt in denvon der Historischen Kommission herausgegebenen zwanzig Bänden desArchivs für Geschichte des Dcntschcn Buchhandels" (18781898; inden Anmerkungen des vorliegenden Bandes alsArchiv" citiert), ist einso reicher, daß es sogar Mühe gekostet hat, ihn in dem Rahmen desvorliegenden Bandes möglichst erschöpfend zu verwenden. Die Archive inWien (Staatsarchiv), München (Reichs-, Staats-, Kreis-und Stadtarchiv),Nürnberg (Kreis- und Stadtarchiv), Augsburg (Stadtarchiv), Stuttgart (Staatsarchiv), Speier (Krcisarchiv) und Frankfurt a. M. (Stadtarchiv),die in diesem Jahre von dem Unterzeichneten besucht worden sind, liefertenzwar ganz überwiegend Ergebnisse, die erst sür die nachfolgenden Bändein Betracht kommen, zum Teil aber auch solche, die für den vorliegendenBand von Bedeutung wareu.

Die Aumerkungcu zum Texte, bei jedem Kapitel mit fortlaufendenZiffern bezeichnet, sind, wie beim ersten Bande, nebst den Quellen-nachweisen am Schluß des Textes abgedruckt. Von einem Register zu