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Augsburger
Schrift-gießer
Kupfer-stecher
^orm-schucider
Kupfcr-drncker
Perga-menten
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rische und 9 katholische, im Jahre 1720 57 lutherische und 5^ katholischeBricfiualcr. Was die Buchbinder betrifft, so fällt das starke Wachstumdes Gewerbes zu Beginn des 18. Jahrhunderts ganz auf die katholischeSeite. Augsburg hatte im Jahre 1653 5 protestantische und 3 katho-lische, im Jahre 1668 9 protestantische und 3 katholische, im Jahre 16729 protestantische und 4 katholische und im Jahre 1720 8 protestantischeund 18 katholische Buchbinder.
In den übrigen schwäbischen Städten finden wir einen Berlag, derin gleicher Zeit eine gleich reiche Thätigkeit entfaltet Hütte wie Kronigcrund Göbel in Augsburg, uicht. Die wichtigste dieser Städte war Ulm ,und hier bestand auch der größte Berlag: der von Balthasar, dannChn. Balth., dann Geo. Wilhelm Kühn, von denen die Meßkatalogezusammen 1649—1711 418 Artikel verzeichnen. Unmittelbar auf ihnfolgen, wenn wir nicht den zeitlichen, sondern den geschäftlichen Umfangin Rücksicht ziehen, Joh. Casp. Bcncard in Dillingen (1670—1700275 Artikel, dann nachlassend; in Würzburg einige Vcrlagsartikcl vonJoh. Bencard, 1656—1677), dann die Cotta in Tübingen . JohannGeorg Cotta d. Ä. (geb. 1631), ein sächsischer Psarrcrssohn und nacheiner Lehrzeit iu Straßburg zunächst Diener bei den Cndtcr in Nürn-berg , gründete seine Buchhandlung im Jahre 1659 und vereinigte mitihr durch Heirat die Philibcrt Bruunschc Handlung, deren Leiter er bisdahin gewesen war. Neben der Brunn-Cottaschcn scheint damals keinezweite oder wenigstens nur eine ganz unbedeutende Buchhandlung be-standen zu haben. Statutenmäßig zugelassen waren vier Buchdrucker,zwei Buch- und ein Disputationshändlcr. Daneben fand sich natürlich