508 7- Kapitel: Das bibliopolische Deutschland ; Absatz, Preis, Nachdruck, Ceusur.
in 1500 Auslage gedruckt werde, Es würde dann bei eiucm Bogenpreise von 3,,-> und 26,4 Pf. der damalige und heutige Verkaufspreis364 Rthlr. 14 gr. und 7920 Ml. betragen, nnd die Durchschnitts-kosten würden damals betragen habein Papier 75 Rthlr., Satz 10 Rthlr.,Druck 10 Rthlr., Korrektur 2'/-- Rthlr., Honorar 25 Rthlr. 20 gr., zu-sammen 123 Rthlr. 8 gr., und heute betragen: Papier 562 Mk., Satz620 Mk., Druck 205 Mk., Korrektur 60 Mk., Honorar 1000 Mk.,zusammen 2447 Mk. Die folgende Tabelle gibt die aufgeführten Postender Herstellungskosten in Prozenten des Verkaufspreises an. Sie stelltdie für eine Auflagehöhe von 1000 und 2000 Exemplaren gültigenProzentsätze daneben, um zugleich zu zeigen, daß das Gesetz der Ver-minderung der Herstellungskosten pro Exemplar bei steigender Auflagedamals schwächer wirkte, als es heute der Fall ist. Die Satzkosten unddas Honorar sind es, die die stärkste Steigerung erfahren haben. Diesebeiden Posten sind es aber zugleich, die bei gleichbleibendem Verkaufs-preise, während die drei übrigen Posten mit der Verminderung nudSteigerung der Auflagehöhe verhältnismäßig unverändert bleiben, dasVerhältnis der Herstellungskosten zum Verkaufspreis mit Verminderungder Anflage immer nugünstiger, mit Steigerung der Auflage immer gün-stiger gestalten, nnd einen je höhern Wert die beiden Posten besitzen,nm so stärker muß sich das Gesetz geltend machen.
Durchschnittliche Herstellungskosten eines wissenschaftliche» Werkesvon 20 Bogen 8".
> Im 2. Fünftel des 18. Jahrh.
Im Aufaug des 20. Jahrh.
bei 1«»)"
bei 1500
bei 2000
bei 1000
bei 1SV0
bei 2000
Auflage
Auflage
Auflage
Auflage
Auflage
Auflage
20,s »/«
20,b °/o
20,5
7,i "/.
7,i °/°
7,1 "/-
Satz.....
4,i °/°
2,« °/°
2,1 °/°
11,7 °/°
7,» °/°
5.9 °/„
Druck ....
3,4 "/»
2,0 °/°
2,4 °/„
3,2 °,„
2,0 °/°
2,-> "/«
Korrektur . .
1," °/°
o,?»/°
0.5 °/„
1,1 °/°
0,8 °/„
0,« °/„
Honorar, . .
1V,« °/„
7,i °/°
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12,« »/«
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Zusammen
3S,e. °/„
33,5 "/o
30,8 °/„
42,° °,„
30.» "/,.
25,4 "/»
Den Rohgewinn nun können wir, soweit der Tauschhandel in Betrachtkommt, und gerade in ihm liegt ja das Unterscheidende im Verhältniszu später» Zeiten, nicht in der uns heute geläufigen Weise in dendes Verlags und den des Sortiments abteilen. Die Gewinne des