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2. Die Stetigung des Wirtschaftslebens durch Anschlußan die Weltwirtschaft.
Das „Gesetz des zeitlich wechselnden Ertrags" gleicherArbeit, vor allem der Rohstoffarbeit (Ernteschwankungen), wirdweniger lästig empfunden; der Anschluß an die Weltwirtschaftwirkt wie eine Versicherung gegen Mißwachs und Überwachs. 21—29II. Maß und Maßstab des der weltwirtschaftlichen Ent-wicklung zu dankenden nationalwirtschaftlichen Fort-schritts ...................30—40
III. Kritik der gegen den Anschluß an die Weltwirtschafterhobenen Bedenken und der auf Grund dieser Be-denken geforderten Politik der „Nationalisierung".
1. Die Möglichkeit zeitweisen Rückgangs des Außenhandels.Diese Möglichkeit, und damit die Möglichkeit von Schwankungenund Verschiebungen der Nationalwirtschaft, ist nicht zu bestreiten.Aber sie ist das kleinere Übel, und die Gefahr mindert sich, jeweiter die weltwirtschaftliche Entwicklung fortschreitet.... 41—48
2. Die Möglichkeit dauernden Rückganges des Außenhandels.
Theorie, daß die jetzige Differenzierung der Nationen in„Industriestaaten" und „Rohstoffstaaten" nur ein Zwischenspielder Wirtschaftsgeschichte sein könne, da die Rohstoffstaaten vonheute sich künftig industrialisieren und ihre Materialien wie ihreLebensmittel selbst verbrauchen würden; Konsequenzen für dasProgramm der Handelspolitik; Vertreter der Weltmachtpolitik
und Vertreter der Politik der „Nationalisierung".....49—57
^. Theorie vom Rückgang des Fabrikatenexports. Selbstwenn diese Theorie zuträfe, wäre eine Politik der „Natio-nalisierung" nicht geboten...........58—66
Sie trifft aber nicht zu: daß das Emporkommen vonIndustrien in den Rohstoffstaaten das Einschrumpfen desFabrikatenexports der Industriestaaten zur Folge haben
müsse, ist ein Irrtum.............66—88
ö. Theorie vom Rückgang des Lebensmittelimports. Selbstwenn diese Theorie zuträfe, wäre eine Politik der „Natio-nalisierung" nicht geboten..........89—101
Sie trifft aber nicht zu: für vorläufig unabsehbareZeit kann die Lebensmittelproduktion der Welt noch rascherwachsen als der Lebensmittelbedarf; sie kann wachsen durchErweiterung der heute zur Produktion dienenden Fläche,wie durch intensivere Ausnutzung derselben. Die Gefahrder Übervölkerung besteht gleicherweise bei Eigenwirtschaft
wie bei Anschluß an die Weltwirtschaft......112—119
Schlußwort..................119-120
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