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Weltwirtschaft und Volkswirtschaft / von Heinrich Dietzel
Entstehung
Seite
XIX
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XIX

Die sämmtlichen 83 Einzelvorträge, welche von Neujahr 1885 bisOstern 1900 in der Gehc-Stiftung stattfanden, wurden von zusammen37 324 Personen besucht. Das bedeutet eine Durchschnittsziffer von450 Besuchern für jeden Vvrtrag. Nach Hunderten abgestuft ergebendie Besucherzahlen sämmtlicher 83 Einzclvvrträge folgende Scala:

Besuchszahl: Vorträge mit dieser Vesuchszahl:

100-200 1

201-300 12

301-400 18

401-500 29

501-600 16

601-700 1

701-800 2

801-900 2

901-1000 1

1001-1100 1

Nur 13 Vorträge murden von weniger als 300, nur 7 vou mehr als600 Personen besucht. Bilde« jene 13 Vorträge gewissermaßen einenGradmesser für die untere Grenze des Interesses, so kann man dieletztgenannten 7 uicht als kennzeichnend für die obere Grenze desselbenansehen) denn hier war die Größe der zur Verfügung stehenden Saal-ränme mit entscheidend. Die Gche-Stiftuug besitzt keinen eigenen Saalfür die Einzelvorträge, sondern benutzte dazu anfänglich den Bvrsensaal,später, nachdem dieser der öffentlichen Benutzung entzogen worden war,abwechselnd die Säle des Meinhold'schen Etablissements, der Phil-harmonie, des Musenhauses und zuletzt deu Saal des neuen Vereins-hauses. Die ungleiche Größe dieser Säle zog der Maximalzahl derauszugebeuden Billets, welche die der vorhandenen Sitze nicht über-schreiten durfte, verschieden weite Grenzen. Sie betrug iu den erstenfünf Wintern, wo der Börsensaal benutzt werden konnte, 600. Indiesen Jahren stellte sich die durchschnittliche Besucherzahl wie folgt:

Frühjahr 1885: 423/ Winter 1885/86: 414/ 1886/87: 450/1887/88: 458,- 1888/89: 502 im Mittel 449.

In der siebenjährigen Periode des Herumwauderns machte sichmit Rücksicht auf die geringere Größe der Säle eine Reduction derMaximalzahl auf 500 nöthig. In Folge dessen sank die durchschnitt-liche Besucherzahl im Winter 1889/90 auf 364,- 1890/91: 384/ 1891/92:366/ 1892/93: 365/ 1893/94: 385/ 1894/95: 436/ 1895/96: 389 -im Mittel 369.

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