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Und so leuchte imvttduMP
Schdncr äcftftHt., in bic Ferne)Wik dcs '.yjcisrcce a'icffstntt stinkelt
In de>n cw'gcii Kranz fcer Sterne.An t>'k Lichtaltares Halle
Laß' im* m'ttl'i>i »ufitcr baun>Bis in Deinein l'id)t wie title,
Ew^ei ©eist, ras Licht einst schein.
Nach Beendigung dieser Besprechungen verfügten sichviele der sZluwesenden auf die in der Buchhaudlerbvrse um9 Uhr zu eröffnende Ansstell'nug typographischer Erzeug-uisse, sowohl vvu hiesigen als ausivärtigen Etavliffements.Ein eigendS dazu gedruckter Catalvg vvn 446 Nummernvon ErzeugniHen der Presse seit 1457, welche hauptsachlichaus der königlichen Biblivthek zu Dresden , der Stadlbi-blivthek und der Uuiversitätobibiivthek zu Leipzig , sowievon vielleicht jl^t) andern Etal'lisseinentö, beurkunden diestufenweisen Fortschritte der Kunst und beweisen, wie dermenschliche Geist immer mehr und mehr die Knust und dieWissenschaft vervollkommnet hat. Auch die neuesten Er-zeuguisze der Kunst, welche alle zu ueunen zu weitläufigwerden würde, zeugen von Geschmack und Liebe zur Kunstund können sich mit den besten englischen und französischenErzenguisjen messen. Die Anerkennnng deo Werths dieserAusstellung beurkundete der häufige Besuch derselben, nurSchade, daß selbige nur auf so kurze Zeit, blos fünfTagedem Publikum geöffnet war.
Um 10 Uhr begann die Universität eine akademischeFeier. 5?err M. H a sse, Professor der historischen Hülfs-Wissenschaften, hatte durch ein Programm, worin die Ge-schichte der Buchdruckerkuust in Leipzig , vorzugsiveise wah-rend ihres vierten Jahrhunderts dargestellt ist, dazu ein-geladen. Eine Uebersekuug davon ist bei B. G. Teub-„er erschienen. Herr Comthnr Dr. Hermann beant-wortete in seiner classischen tateinischeu Festrede die Fra-gen: Was, von wem, und mit welcher Hoffnung oder