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Briefes hinauszuschieben. Um ein Ende zu machen, telegraphirteich vorgestern (1. Juni) nachmittag gegen zwei Uhr an HerrnDr. Arendt mit bezahlter Rückantwort: „Bitte bestimmte Ant-wort, ob mein Brief im nächsten Wochenblatt erscheint." HerrDr. Arendt hat es vorgezogen, dieses Telegramm bis jetzt(3. Juni Abends) nicht zu beantworten. Infolge dessen halteich mich dem „Deutschen Wochenblatt" gegenüber, trotzdemder Brief bereits gesetzt ist, für frei, und bitte Sie höflichst, vondem Brief den Ihnen gutdünkenden Gebrauch zu machen.
Hochachtungsvoll
Der Brief an Herrn Dr. Arendt lautet:
Hochverehrter Herr !
Sie haben mich der Ehre gewürdigt, meine Brochüre „gegenden Währungsumsturz" in Nr. lo des „Deutschen Wochenblattes"einer Besprechung zu unterziehen. Ich darf Sie wohl bitten, mirzu derselben einige Bemerkungen zu gestatten.
Sie greifen meine wissenschaftliche Ehrlichkeit an, indemSie mir „falsche Angaben, wie die über die Silberentwertung,die .Mitte der sechziger Jahre begonnen haben soll", vorwerfen.Die betreffende Bemerkung in meiner Schrift lautet: „Der Silber-preis hatte seit Mitte der sechziger Jahre eine sinkende Tendenz."Diese „sinkende Tendenz" werden Sie in Anbetracht der folgen-den Zahlen nicht bestreiten können:
Jahre
Ihircliiiilllidier Silber-preis in London
Zu- oder Abnahmegtgai Jas Vorjahr
Abnahme gegenden Pirduthnittspreis1851-64
d.
d.
d.
1851—62
61 3 / s
1863
6P/8
1864
61 n /8
1865
61'/l6\
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1866
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— 4 /l8
1867
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1868
6ov, y
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1869
60 7 /i«l M/ /j
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1873
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