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liche Ergebniß des herzlichen Einvernehmens gewesen sind, das seitvielen Jahren zwischen unsern beiden Regierungen und Nationenbestanden hat." Und damit gab England seinen Segen, vollkommendas Vertrauen rechtfertigend, welches ein Leitartikel des „Journalofficiel" am Morgen des 6. Juli, einige Stunden vor GramontsErklärung, zum Lobe des englischen Premier gebracht hatte. Dieserwohlverdiente Paneghrikus schloß mit den Worten: „I^e omntsctö Ai'knvills cl'llillenrs clspuis lougtömxs 1'Iionusur äe ovn-naitrs izsrsonnelleniöut 1'^mxsrsur I^Äpolsou. II prokessspour 8. N. 1's,tt,g,ekeniöiit 1s plus röspsetuervx. lLn vutrs ckssi s1ntior>8 cls eourtoisie st cl'amitiö i^ni rsmonieut cl^ü, tröslain, nuisssut 1e eluzk äu ?c>r<ziAn Ot'tiok n.u Ninistre ckö8nMirss ötiÄNAöi'ös äs ?raues."
II.
„Der Krieg? Niemand will ihn; jeden erfüllt er mit Schauder,und doch — alle fehen ihn kommen."
Diese inhaltschweren Worte fielen vor mehr als bereits dreiJahren im gesetzgebenden Körper zu Paris (20. Deeember 1867).Zahllose prophetische Aeußerungen gleichen Sinns ließen sich bei-bringen. Je mehr man in die Vorgeschichte der heutigen Kata-strophe zurückgreift, desto mehr wird man überwältigt von der Un-aufhaltsamkeit, mit welcher das Schicksal, trotz aller Vorausver-kündigung und Gegenwehr, sich heranwälzte. Nichts ist so geeignetuns Mäßigung zu predigen gegen eine allzu harte Berunheilungdes Feindes, als die Einsicht in die unwiderstehliche Naturgewalt,mit der dieser Sturm heraufgezogen kam. Es ist wahr, die Ver-suchung unsern Widersacher zu verdammen ist groß. Seit sünf Mo-naten können wir nicht aufhören beinahe wörtlich dieselben Jnter-