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Zählungstag
Pferde
Mauleselund Esel
Rindvieh
Schafe
10. Januar 1883 3 522 5451. Dezb. 1892 3 836 2731.Dezb. 1900 4 195 3612.Dezb. 1907 4 345 0472. Dezb. 1912* 4 516 279
9 7956 7037 84811 29112 862
15 786 764 19 189 71517 555 834 13589 66218 939 692 9 692 50120 630 544 7 703 71020 158 738 5 787 848
Zählungstag
Schweine
Ziegen
Federvieh Bienenstöcke
10. Januar1883 9 206 195 2 640 994
1 911 7971.Dezb. 1892 12 174 442 3 091 508
2 034 4851. Dezb. 1900 16 807 014 3 266 997 64 453 171 2 605 3502. Dezb. 1907 22 146 532 3 533 970 77 103 045 2 594 6902. Dezb. 1912* 21 885 073 3 383 971 82 474 317 2 619 891
Ein Rückgang ist also, wenn man den Stand in denJahren 1883 und 1892 mit demjenigen in den Jahren 1907und 1912 vergleicht, nur bei der Schafzucht vorhanden, hierallerdings in beträchtlichem Umfang; dagegen hat sich diePferdehaltung, noch mehr der Rindviehbestand und vorallem die Schweinezucht bis zum Jahre 1907 sehr günstigentwickelt. Vom Jahre 1907 bis zum Jahre 1912 ist allerdingsim Bestand an Rindvieh, Schweinen und Ziegen ein leichter Rück-gang eingetreten, der hauptsächlich auf die schlechte Futter-ernte des Jahres 1911 zurückzuführen sein dürfte. Die Schaf-zucht beruht auf extensiver Weidewirtschaft, während dieEntwicklung der deutschen Landwirtschaft auf eine steigendeIntensität gerichtet ist. Von dieser gesteigerten Intensität
*) Vorläufige Zahlen,