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Deutschlands Volkswohlstand 1888 - 1913 / von Karl Helfferich
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Auch bei diesen Produkten schliessen die Vergleichemit den anderen Ländern fast ausnahmslos zugunstenDeutschlands ab.

Ganz besondere Schwierigkeiten bietet die Feststellungdes Fleischkonsums. Für Deutschland gibt es einigermassenbrauchbare Grundlagen für eine statistische Berechnung erstseit 1904; für Grossbritannien und Irland liegt seit längererZeit genaueres Material vor, für die meisten anderen Länderfehlen genügende Anhaltspunkte. Für Deutschland ergibtdie amtliche Statistik der gewerblichen Schlachtungen für1912 zusammen mit den amtlichen Erhebungen über dieHausschlachtungen aus den Jahren 1911 und 1912 folgendesBild der Fleischproduktion:

Geschlachtet

wurden

Gewerb-licheSchlach-tungenim Jahre1912 in1000 Stck.

Haus-schlach-tungenv. 1.12.11bis

30.11. 12 in1000 Stck.

Zu-

sammen

in

1000 Stck.

Angenommene-

nes Schlacht¬

gewicht

in kg

Fleischproduktion

im

Ganzen

in 1000 t

aufd.Kopf

der

Bevölke-

rung

in kg

Ochsen u.

Bullen .

944,9

320

Kühe . .

1 727,6

159,9

240

934,21*)

14,13

Jungrinder

961,5

185

Kälber. .

4 360,3

4 360,3

40

174,41

2,64

Schafe. .

2 263,4

509,8

2 773,2

22

61,01

0,92

Schweine .

18 196,3

5 780,9

23 977,2

85

2 038,06

30,83

Pferde . .

179,0

179,0

235

42,07

0,63

Ziegen. .

467,9

722,5

1 190,4

16

19,05

0,29

zus.: 49,44

*) Das Gewicht der hausgeschlachteten Rinder ist auf Grund desDurchschnittsgewichts der gewerblich geschlachteten Ochsen und Bullen,Kühe und Jungrinder mit 246 kg angenommen.