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nissen des Jahres 1912 diejenigen von 1896, 1901, 1906 und1911 zur Seite gestellt. Weiter als 1896 zurückzugehen,ist nicht zweckmässig, da das im Jahre 1892 zum erstenMale in Anwendung gebrachte System einige Zeitbrauchte, bis sich die Praxis der Veranlagung hinreichendgefestigt hatte.
Das Gesamtergebnis der Veranlagung für 1912 ist einEinkommen der steuerpflichtigen Zensiten von 15 240 Mil-lionen Mark, gegen 14 487 Millionen Mark, die in der Ver-anlagung für 1911 ermittelt wurden. Nimmt man für 1912das Einkommen der steuerbefreiten Zensiten und dersteuerfreien Personen (Ziffer 3 und 4 der Tabelle aufSeite 96 und 97) mit rund 7070 Millionen Mark an, gegen7142 Millionen Mark im Jahre 1911, so stellt sich das Ge-samteinkommen der physischen Personen in Preussen aufrund 22 310 Millionen Mark.
Um aus den Zahlen dieser Zusammenstellung zu einermöglichsten Annäherung an das tatsächliche Einkommenzu gelangen, erscheinen folgende Zuschläge erforderlich:
Für das an sich steuerpflichtige, durch die Veranlagungaber nicht erfasste Einkommen ist ein nicht unerheblicherZuschlag zu machen, der vorwiegend auf etwa 10% geschätztwird. Für 1912 würde sich also das veranlagte Einkommenvon zusammen 15 240 Millionen Mark um etwa 1524 Mil-lionen Mark erhöhen.
Weiter muss aber auch ein Teil des Einkommens dernichtphysischen Personen berücksichtigt werden; denn nurdie ausgeschütteten Dividenden kehren in den Einzelein-kommen der physischen Personen wieder, nicht aber dierecht erheblichen Teile der erzielten Geschäftsgewinne, diein der Form von offenen und stillen Reserven jeder Art den