Aufsatz in einer Zeitschrift 
"Inseln im Meer des Beliebigen" : Architektur und Implementierung eines Internetportals Deutsch-jüdische Periodika
Entstehung
Seite
85
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»Inseln im Meer des Beliebigen«85menge der zugewiesenen Publikationen erhält ­ also auch diejenigen Ar-tikel, die der Autor unter Pseudonym oder variierender Schreibweise sei-nes Namens veröffentlichte. Da zudem zwei oder mehr Autoren bezie-hungsweise Körperschaften für einen Beitrag verantwortlich zeichnenkönnen, muss die Personenerfassung beliebig oft wiederholbar sein, wo-bei es sich als sinnvoll erwies, den eventuell unterschiedlichen>Status< derUrheber zu verzeichnen(Verfasser, Illustrator, Übersetzer und so wei-ter). Der Datenbankserver, auf den die Clients zugreifen, verhindert auchbei diesem Arbeitsschritt redundante Doppel- oder Mehrfacherfassun-gen, da sämtliche Aufnahmen oder Änderungen unmittelbar allen betei-ligten Standorten zur Verfügung stehen.Abb. 6: Erfassung eines ZeitschriftenbeiträgersDie Titelaufnahme schließt als dritter und letzter Produktionsschritt dieErfassung ab(siehe Abb. 7). Neben den Angaben zum Hauptsachtitel,zum Ansetzungstitel, einem eventuellen Ersatztitel oder diversen Titel-zusätzen beziehungsweise obligatorischen Hinweisen zur Fundstelle(Rubrik, Seitenangaben) erschien es praktisch, die betreffenden Beiträgewenigstens ansatzweise zu verschlagworten: So werden im Fall von Re-zensionen die besprochenen Werke in Kurzform verzeichnet; ebensozentral für wissenschaftliche Recherchen, zum Beispiel für Fragen derKanonbildung, ist die Möglichkeit, in Sammelbeiträgen enthaltene Wer-ke, zum Beispiel Gedichte verschiedener Verfasser in einer Zeitschrif-tenanthologie, erfassen zu können. Die Treffermenge lässt sich darüberhinaus mit Hilfe des Publikationstyps(Beitrag, Rezension, Nachricht, Il-lustration und so weiter) oder der bereits zugewiesenen Rubrik(Leitarti-