Druckschrift 
Die Wol-eingerichtete Buchdruckerey : mit hundert und ein und zwanzig Teutsch- Lateinisch- Griechisch- und Hebräischen Schrifften, vieler fremden Sprachen Alphabeten, musicalischen Noten, Calender-Zeichen, und Medicinischen Characteren, Jngleichen allen üblichen Formaten bestellet, und mit accurater Abbildung der Erfinder der löblichen Kunst, nebst einer summarischen Nachricht von den Buchdruckern in Nürnberg ausgezieret ; Am Ende sind etlichen kurz-gefasste Anmerckungen von der Hebräischen Sprach angefüget / [Joh. Heinrich Gottfried Ernesti]
Entstehung
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von den Buchdruckern in Nürnberg »

gewaltig n Handel mit Büchern, und eine son-derliche Druckerei in Frankreich , lnemlichzuLyon/ ) da er denn viel schöner grosser Werke inbeeden Reckten drucken ließ. Überkam also eineftatthaffce Burgers^ahrung und viel Nindcr,die wurden hernach unter die Geschlechts auege-he^rahtet. Auch hatte er an fremden Orten. sn-ne l^acrore? in namhassten Städten der Christen-heit/ 16 offene Cram und Gewölber, da ein je-des (wie leichtlich zu gedenken) mit mancherleigrosser Meng Bücher ftaffiret muß gewesen seyn.Dieses seines grossen Handels Verwaltung hatteer in ein eigen Buch gebracht, das war dermasenmit seinem ciebiro und creäiro künstlich getheiletnnd geordnet, daß er jederzeit und sonderlich inEinkaufen der Meß, wußte, was ihm an allenOrten abgieng, oder welcher Bücher er zu vielhatte, dieselbe an andere gelegene Orte wiedersenden kunte; welche Buchhalters Ordnung nochvielen grossen Buchführern dieser Zeit nicht of-fenbaret ist.

Weil in dieser Stelle gedacht wird, daß er unter andern feine dorrecwres gehalten, fo erinnerehierbei/ daß ich deren zween mit Namen benennetgefunden, nemltch Iohann Amerbach, so hernachein angesehener Buchdrucker zu Bafel worden :und Friedrich pistorius: von welchem Joh. Eonrad Zeltner in Omuria Lorrectorum in t^pvZra-pkiis eruäirorum, p. 424 handelt.

Der euriofe Dechant zu Münster, Bernhardvon Mallinkrot/ hat in feiner visserrarion äc vrtn

er prOA^Mi srtis r> pQArcin^ic^c:, ,lnn ein gar be'fondcres Lob beigeleget, wenn er ihn rvrius (!er- »

Mciniae r^poArzpKorum er diklinpolarum pr^eci- »

nuum nennet. Seine Worte p. ^,7 lauten also ii'erZcs

36 relic^UÄS (-ermani^e lirde.?, e cinibusr^orinderNceledre et felixomnium, ciuot^uorun^uamKnmÄ-nc> ingenic) eKcrae lunr, srtinm äomiciiinm, sndinirium Lrarim NZscenris r^pQArQpKiÄe, rinc eri-unnovÄ lsnäe eminere lruänir. lnter relicinvs enim,c^ni inidi arriNeii exercuerint, ^.nronius Kodur-Zer facile prim38 tenuir, c^ui aevo fuo non illiusmoäo urdis, u:ärOtiu5(Zermuni!ier^pciAiv.pdc)rum 1er bidliopciwrurn,, c^uanrnm renerio, praccipuusfnit, c^uoä plurima etinliAnili ipsoimprelllieräi-nir^cra voluminÄ lidnnäe resr^ntnr, eujus ^cnerissunr I^atinÄ Kidlia, m3Znum LKronicon k^arrm-cM-ni 8cKeäe1ii, 8umma hisroricins 8. /mronini tomisrribus, 8pecuw vmnia Vincentü Kelovacenlis in-Zenribus Voluminibns excnsA, aÜÄ^ue feie innu-merg. ?Ier2c^ue tsmen, czuae mini vifere conri-Zit, Antonius wc anticiuc) illo ruäiori t^po cxcu-Zir, non niii sero aämoäum zämillis polirivribusillis, quos alocoinvenNOnis ^»c/o/illosolim c!icrv8esse en^racreres, lupra rnernini. i^uic lociocusKaciius inscriplir 1'oliriani an'^que illultiium viro-rum epilrolas, eäiras 3nnc> 1499, czui iilum vvesrLivcni virumcsne intezerrirnum , omniumcjue lire-rsri^m rem exercentmm l^^rissimum. Es hat

belobter ^ick. ^lmtraire in leinen ^nn^. l'xpOAr.p. 79, allwo er die letzten Worte des MMntrotscitirec, auch einen Auszug aus gedachter Deöica-rion mitgetheilet. Weil ich nun des l^inranl S

e Z Opern,