Druckschrift 
Die Wol-eingerichtete Buchdruckerey : mit hundert und ein und zwanzig Teutsch- Lateinisch- Griechisch- und Hebräischen Schrifften, vieler fremden Sprachen Alphabeten, musicalischen Noten, Calender-Zeichen, und Medicinischen Characteren, Jngleichen allen üblichen Formaten bestellet, und mit accurater Abbildung der Erfinder der löblichen Kunst, nebst einer summarischen Nachricht von den Buchdruckern in Nürnberg ausgezieret ; Am Ende sind etlichen kurz-gefasste Anmerckungen von der Hebräischen Sprach angefüget / [Joh. Heinrich Gottfried Ernesti]
Entstehung
Seite
128
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1^8 Wiedie halbe» und Viertels Bögen in ^riZclimo8Lcun6o, wie auch die Halden Bögen in ^usärn^esimc» guszuschiessett.

Ei» halber Bogen in Z2. mit i. 8iZnzcui-,

_ zu p. in;- _

>tll man einen »aide» Bogen in z- mit einer>8iAN!>t>.ir haben, so zeichne man von demP.IO2UN0 ioz. sich befindlichen 32 Format, so2 8ii;nucuren hat, die ha be Form desSchvu-drucks / uemlich die 8ii;n.icur , und die halbeForm des Wiederdrucks, w. lche auch mit ^be-zeichnetist, neben einander auf ein Setzbrer, so,daß der Schondruck linker Hand, und der Wie-derdrnck rechter Hand aus das Vret zu stehenkommen, so wird es recht auf ein ander gehen.

Ein Viertels Bogen in ^i'i i-^climo 8ccunäa,von dicscr An.

<^e»n ein Viertels Dogen in oräimir Z2 znS'Vdrucken vorfallt, so nehme man das p.^ 72und 7;nngejetgte O^^v-Forinat, welches ebenso groß ist, als das z- se»n soll, vor sich, zeichneden Schöndruck auf das vorderste linke Vierteldes Setzbrets, und den Wüderdrnck aufdas an-dere linke Viertel desselben, daß es zusammen ei-ne halbe Form in 52 werde; doch ist wol z» iner-ten daß d-eWiederdrucks-Figur des znmMuftcrdlenciiben O^av-Aoi mats vorder mit einanderzugleich nmgekehrct werden müsse,also,daß die 7.6, io/Und ll Column andcuCreutz-Steg zn ste-hen komme; darnach drucke mau den Vogen vier-mal ab,so wird alles recht aufeinander gehen,undman 4 Viertel auf cin^i Doaen li-abeu.

Die zwev nebenstehende halbe Bögen in()unär.iAei'imo müssen umstülpt abge-druckt und im Crcutz-Stegvon einan-der geschnitten werden. LZ°

Ein halber Bogen i» z2, mit 2. LiZnaruren,

__ zu l'. 104.105.

Kliman einen halben Vogen in Z2 mit2 8i-^Fn.icuren habcii/so nehme man das p.104.und 105 sich befindliche 52 Format vor sich, zeich-ne die halbe Fonu des SchöndrucksMd die Hal-de Form des Wiederdrucks.welche beyde mit den8iZnzcuren ^ und L) üZnirct sind,zusammen ansein Setzbret/ und zwar also,daß der Schöndruckzur 1!i«ken, und der Wiederdruck zur Nechteu zustehen komme.

1 Ei» halber Vogen in laug Z2. iuit 2. ZiZnsruren/

_zu x. 1 06.107. _

ill mau einen halbenBvgen in lang Z2 iuit 2LiZuucurcn drucken, so nehme ma» vondem p.106 und io7heftndlicheu langen z2Format,die halbe Form des Schöndrucks und die halbeForme des Wiederdrucks, welche mit ^ und Obezeichnet sind/ und schreibe sie aufein Setzbretzusammen, dergestalt, daß die erwehnte halbeForm desSchöndrucks rechterHand.und die hal-be Form des Wiederdrucks linker Hand zu stehenkomme/ so wird es alles recht auf einander gehen.

Em Viertels Bogen in laug iriAclimo 8ccunäo,

zu s>-105, !v7-

^iit dem Viertel tu laug Z2. mache man es also: Man nehme das püZ.^und?/ befindlicheU^ONzv-Formatzur Haud, theile das Setzbret in vier Theil/ schreibe aufdas eine Viertel lin-skcrHandden Schöndruck, und oben drüber in das andere linke Viertel des Setzbrets! den Wie-druck, des zum Muster dieiiciidcii O^av-For'uats, doch muß die Figur desselben vorher umgekeh-!rctweiden, also, daß die hintern Columnen ermeldten Wieoerdrucks an de» Crcutz-Steg komme»/!so wird man eine halbe Form haben, welche, wenn sie viermal abgedrucket worden ist, vier Viertelauf einem Bogen darstellen wird. DerVogen muß darnach Creutzweis in vier Theil zerschnittenwerden, welches bcy dem Viertel in orciimir Z2. auch in acht zn uehmen ist.

Ein halber Dogen in (^u-iärzZLilmv,zu p. 108- io>i> mit drey si^nzturcu.

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Ein halber Vogen in ^.iär-,Aesimo,

zu p. >lo, in. mit drcy Signaru^e».

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