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Vorrede.
vinz willen, und aus Vorurtheil gegen dieselbe,diese Wörter von der Regel cmsnehmen ("). Wervirrte, virrzehen,, Virrtel, warrlich spricht,müßte auch so schreiben; so wenig er aber dicsesthun darf, so wenig sollte er auch billig so spre-chen ("). Im übrigen findet man hier, von demTone der Wörter, von ihren Arten, Bildung undGeschlechte, sehr viel gutes und nützliches, wel-ches man in andern Sprachlehren vergeblich suchenwird.
Die Declinationen sind hier auf eine ganzneue Art geordnet; wir müssen aber aufrichtig ge-stehen, daß dadurch die Erlernung derselben nichterleichtert wird ('^). Ihre Grundrisse sind diese,die^erste u. s. f.
Bloß
theils die Nothwendigkeit der gründlichen Kenntniß desBaues der Sprache, theils aber auch die überwiegendeHerrschaft des Sprachgebrauches über Etymologie undAnalogie.
(n) Das fallt nunmehr von sich selbst weg. Keine Mund-art kann nach und durch die andere bestimmt werden,weil es sonst weder verschiedene Sprachen noch verschie-dene Mundarten geben würde.
(l2) Ist Amn. iO bereits beantwsrtet worden.
(iz) Wo die Natur der Sache keine größere Leichtigkeitverstattet, da ist es unbillig, sie zu fordern. Die Decli-nationen sind in allen Sprachen, welche nur einiger Ma»ßen vollständige Bicgunqssylben haben, schwer. Die Ur-sache ist schon oben in dieser Vorrede angegeben worden.Ihre Einrichtung fällt in die Zeit, da noch die dunkeleEmpfindung des Hörbaren die Sprache bestimmte. Dadieses bey klaren Vorstellungen keinen Grund mehr ab-geben kann, so sind bey allen eben gedachten Völkern, die
Declina-