Vorrede.
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Verbis Neutris, von welchen wir sonst ebenfallskeine sichere Regeln hatten, den Gebrauch derHülfswörter, ich bin und ich habe, bey densel-ben zu bestimmen, denn was die ältern Sprach-lehrer darüber gesagt haben, ist zu wenig und zuunbestimmt. Herr ^tosch ist, fo v'el wir wissen,der erste gewesen, welcher in den kleinen Bey-trägen zur D- Spr. sich Mühe gegeben hat,hierüber gewissere Regeln ausfündig zu machen.Herr Hemmer hat diese Regeln genutzet, auchHerr A- ist ihuen größtentheils gcfolget, und hatsie hin und wieder berichtige^ und es kann wirklichdadurch der Gebrauch der Hülfswörter mit ziem-licher Richtigkeit bestimmt werden O?).
So nimmt Herr A. z. B. zoi S. die Regelan, daß diejenigen Zeitwörter, welche eine Ver-änderung des Ortes bezeichnen, so oft derOrt ausdrücklich gemeldet, oder doch dar-unter verstanden wird, das Hülfswort fiyn
zu
die Einrichtung des Geschlechtes, des Plurales, der De-clination u. f. f.
(47) Der Gebrauch der Hülfswörter be» den Verbis Neu-triö wird hier sehr unschicklich -um Bcvspiel angeführet,weil er schon in die Aei.cn der Sprache fällt, da nichtmehr das Hörbare, sondern die dunkele Empfindungder Ähnlichkeit die Sprechenden leitete. Haben unsere bis-herigen Sprachlehrer nichts davon gesagt, so geschahe eSdarum, weil in der Lateinischen Grammatik nichts davonvorkommt. Warum aber mein Nee. in meiner ganzenSprachlehre weiter nichts neues findet, als was er ent-weder radeln, oder auf eines andern Rechnung schreibe«»kann, will ich gerne nicht untersuche».