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Vorrede.
fectum von diese» Wörtern ist selten, und MMmöchte sagen, gar nicht gebräuchlich. So oftauch das Wort nachjagen in der Bibel vor-kommt, so wird es doch nicht ein einziges Mal imPerfecto gefunden; da man nun das Perfecmmniemahls höret, so scheinet daraus die Ungewißheitzu entstehen, was man ihm für ein Hülfswort ge-ben soll. Allein im Fall man es ausdrücklich brau-chen wollte, müßte mal; nothwendig der AnalogieMr anderen mit nach zusammen gesetzten Wörterund der ioi S. 2. angeführten Regel folgen. Manwürde also z.B. sagen müssen: die Husaren sinddem flüchtigen Feinde nachgejaget, nicht, habendem Feinde nachgejaget^). '
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griff der Thätigkeit, denn darin sind alle Regeln vondem Gi brauch der beyden Hülfswörter gegründet. Den-ke ich mir bey nachhangen und nachjagen daS Sub-ject mehr thätig als leidend, und der Sprachgebrauchmeiner Provinz hat nichts dawider, so habe ich eben sorecht, wenn ich diesen Wortern haben gebe, als ein an-derer, der sie mit seyn verbindet, weil er sich das Sub-ject dabey mehr leidend denkt. Welches von beyden nunder Hochdeutsche Sprachgebrauch bey d iesen beyden Berbisvorziehet, kann ich hier nicht untersuchen, weil diese Ver-ba, wie der Recensent selbst gesiehet, in den zusammengesetzten Zeiten selten vorkommen. Es ist daher der gan-ze Widerspruch unnütz, zumahl da er auf einem irrigenGrunde beruhet.
tzi) Daß man schlechterdings so sagen müßte, folgt ans derPräposition nach nicht. Die angegebene Analogie istwillkührlich angenommen, beweiset also nichts. Wennnach den Begriff in der Zusammeusetzung so sehr leidendmachte, daß scvn schlechterdings nornwendig wäre, sokonnte es keine Activa bilden helfen, wie in nachvelhen,nachsprechen, nachreden und hundert «ndem geschie-