Vorrede.
über die zusammen gesetzten Zeitwörter, il>renTon, und den Gebrauch des Augments sind-öS ff. S. sehr gute und richtige Regeln gegeben.Voll lobpreisen zs6 S. möchte das Perfectumwohl nicht leicht vorkommen, man hat ihn lob-priesen ; und wenn es von lobsingen gebrauchtwird, pfleget man dieses Wort lieber zu trennen:Sie haben ihm Lob gesungen.
Wenn es MS. heißt: „Zuweilen folget„das bestimmende Wort dem Plural des Be-istimmten, die Apfelschale, Plur. die Äpfel-„schalen,,, fo hat dieses an sich seine Richtigkeit,es geschiehet im gemeinen Leben. Man kann sa-gen, wirf die Äpfelschalen, oder auch, wirf dieApfelschalen aus dem Fenster. Auf gleiche Weisesagt man auch: sie find Brüderrinder und siesind Bruderkinder. Hingegen möchte mal; denPlural besser in dem Falle gebrauchen: er hat imTestamente verordnet, daß alle seine Brüder-Linder in gleichen Theilen erben sollen, weil esdeutlicher zu erkennen gibt, daß voll den Kindernmehrerer Brüder die Rede ist, dahingegen Bru-derkinder auch viele Kinder eines einzigen Bru-
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het. Es könnte also nur das seyn in so fern nothwendigmachen, als es den Ort bedeutet, und den bezeichne»auch an, bey, und her, in den gleichfalls von mirangeführten abschlagen, anschlagen, bcyftehen undherrühren. Da der Rec. mir hier nicht widerspricht, somuß er haben wohl für richtig halten; warum dennnicht auch die beyden getadelte»», unter den obigen U.mzWnden?