Vorrede.
wenigen sagen, daß wirklich diese Sprachlehrevor allen, welche wir bisher bekommen haben,den Vorzug verdienet. Da sie eigentlich fürGymnasien und höhere Schulen geschrieben ist,so verspricht Herr A. nächstens einen Auszugvon etwa zehn bis zwöls Bogen zum Gebrauchder niedern Schulen heraus zu geben.
T.
der südlichen Chursächsischen Lande, welche das Vater-land der Hochdeutschen Mundart sind, wo sie (verstehetsich von selbst unter den obern Classen,) noch so rein ge-sprochen wird, als sie von den besten Schriftstellern nurgeschrieben werden kann.
So lange man sich von diesen Sätzen nicht vollkom-men überzeugt, wird des Einwcndenö, AntworcenS, Aeit-und Papieroeroeibens kein Ende seyn. Wie viele hun-dert und tausend Ballen Papier hätten seit hundert Jah-ren «sparet, wie viele unnütz verschwendete Zeit besserangewendet werden können, "wenn das eher geschehenwä'rcl Und unbcgrcisslich ist es, daß es nicht geschehen ist,und noch jetzt nicht geschiehet, da die Wahnieit so nahevor Augen lieget, daß niemand sie verfehlen kann, dernicht vorsetzlich blind seyn will. Ich habe mich beyBeantwortung dieser Erinnerungen so kurz gefaßt-, alsmir möglich war, bloß auf den Grund des EinwurfeSvermiesen, und daher eine Menge Nebendinge, die ich hätterügen können, Übergängen. Da alle diese Einwürfe undtaufend ähnliche mögliche, aus irrigen Begriffen von derHochdeutschen Mundart, von allgemeinen Regeln undGrundsätzen, von dem Übergewichte der Analogie unvwohl gar der Etymologie über den Sprachgebrauch u. s. f.herfließeu: so muß man schlechterdings erst die oben an-geführten Grundsätze umstoßen, ehe man mir zumuthenkann, mehrere ähnliche Einwürfe zu beantworten.
—- -Lg A^
Inhalt.