Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
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,.Kap. Von den Buchstaben. §.2.3.4. 12z

Von dem s, Z. 41. Laut des sch, Z. 45.

Aussprache des s, Z. 42. Des r, z. 46.

Von dem st, 4Z. Wvl, dem v, §. 47.

Und gedoppelten s oder ss, Aussprache des rv, 48.

§.44. Aon dem z, §.4?.

l. Bestimmung und Eintheilung derBuchstabe!?.

§. 2.

/Am Wort, d. i. ein hörbarer Ausdruck einer Vor- Crklürlms

stellung, bestehet aus gewissen einfachen Lau-ten, in welchen sich nichts Zusammengesetztes mehrunterscheiden läßt, und diese Laute werden Buch-staben genannt. Da aber dieses Wort am häu-figsten^von dem sichtbaren Zeichen eines solchen Lau-tes gebraucht wird, so bedienet man sich, wenn manbeyde unterscheiden muß, der Ausdrücke Laut undLauter, wovon jener den bloßen hörbaren Laut, die-ser aber dessen sichtbares Zeichen, bedeutet.

§. z. Ohne uns hier in die Untersuchung ein- Ve»zeich-zulassen, wie viel es solcher einfachen Laute über- ^ ^Haupt, in allen bekannten Sprachen zusammen ge- ^ ^ 'nommen gibt, welches in das Gebieth der philoso-phischen Sprachlehre gehöret, bemerken wir nur,daß die Deutsche Sprache 27 solcher einfachen Lauteaufzuweisen hat, nähmlich: a, ä, b, ch, d, e, f, I,h, i, j, k, l, in, n, 0, ö, p, r, s, ß, sch, t, u, ü, w, x.

Diese pflegen wir durch folgende Schriftzeichenauszudrucken: a, ä, d, c, ch, d, e, f, I, h, i, j, k, l,m, n, 0, ö, p, q, r, s, s, ß, sch, r, u, ü, v, w, y,

§. 4. Wenn man auf die Entstehung dieser IKre Ein-läute vermittelst der Werkzeuge des Mundes nur theilung.ein wenig Acht hat, so bemerkt man so gleich einensehr wichtigen Unterschied unter ihnen. Einigewerden durch die bloße Öffnung des Mundes, am

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