Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
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222
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222 i.TH. i.Abschn. Bildung der Wörter.

st, sie. i. Das Subject, und bey weiterm Fort-schritte auch einen abstracten Begriff: Dien-st,Brun-st, !Run-ft, Gespen-st, Gewinn-st,Ang- st. 2. Den höchsten Grad seiner Art, lieb-st-e, süße-ste. z. Eine Ordnung, vierzig-sie,dreyßig - ste, tausend - ste, der wieviel - sie

te, t, th, ath, Utl), nahe verwandt mit d undde, nur verstärkt, i. Ein Subject: Gebur-r,Lur-c, Lahr-r, Blü-ch-e, Var-r, V^a rh,Drasch, pflich-r, Mach-r, Mon-ach, Heim-arh, Arm-urh. 2. Eine Ordnung: zrvcy-re,visr-te, sieben-re. z. Eine vollendete Beschaf-fenheit: ge-lieb-r, ge-ehr-t, nack-er, nack-r.4. Oft auch eine bloße Verstärkung, kal-t, vonkühl.

ZusamttM- §. 69. Viele dieser Ableitungssylben könnenseyung der- nun wieder unter sich, oder mit den Flexionssylbenßlbcn» zusammen geseht werden, und geben alsdann diezusammen gesetzten Ableitungssylben, welche obenschon einzeln angefiihret worden: end, für die Par-ticipia; nch, in Anterich, N>ücherich, tVege-rich; ern, hölzern, eisern. Besonders reich ist die-se Zusammensetzung für die Verba, weil durch An-hängung einer dieser Ableitungssylben an die Wur-zelsylbe, ihre eigentliche Bedeutung auf sehr man-nigfaltige Art abgeändert werden kann, wodurchdenn die Deutschen Verba nach Art der vielen He-bräischen Conjugationen bestimmt werden können,nur daß bey uns nicht jedes Zeitwort durch alle For-men üblich ist. Diese zusammen gesetzten Ablei-tungssylben sind:

, chcn, schnarchen, horchen.

km, blinken, winken, hinken, sinken.

eln,