2. Kap, Ursprung der Sprache. §. 69. 22z
eln, sammeln, bröckeln, wackeln.
em, steigern, blinkern, erschüttern, lächern.
enzen, faulenzen, bockenzen.
fen, stopfen, propfen, hüpfen.
igen, defleWgen, änstigen, züchtigen, nö-thigen»
men, malmen, schalmen.
nen, dehnen, sehnen, stöhnen.
seln, drechseln, drieseln.
sen und zen, schlucksen, rappsen, sumsen>lechzen, ächzen, grunzen.
schen, klatschen, herrschen, forschen. Wo-von bey den Zeitwörtern mehr gesagt werden wird.
In vielen dieser Ableitungssylben gehöret zwarder Hauptlaut allerdings mit zu dem Wurzelworte,schmertr - n, äcbz en, riesl - n. Allein, alsman sich in der Bildung der Wörter nicht mehran das Gehör allein hielt, sondern fortfuhr, dieSprache nach Figuren weiter auszubilden, so wur-den dergleichen laute, auch ohne Rücksicht aufdas Gehör, nach Maßgebung der ihnen beygeleg-ten figürlichen dunkeln Bedeutung der Wiederho-lung, Verstärkung, Kleinheit u. s. s. den Wurzel-wörtern angehängt, und in dieser Rücksicht zu wah-ren Ableitungssylben.
Hierher gehören auch noch einige veraltete Ab-leitungssylben, und solche, welche bey der Culturder Sprache vernachlässiget und mit den übrigennicht zugleich ausgebildet worden. Die vornehm-sten sind:
am, in Eidam undDrosam, welches letztereehedem auch L>rosm geschrieben wurde. Bräuti-gam