2)6 I.TH.I-Abschn. Bttdung der Wörter.
en, er-weich-en, Er-weich-ung, weich-lich,N)eich lich - kett, N>eich - ling; wach - sen,geswach-sen, be-wach-sen, er-wach-sen,ver-wach-sen, Miß-wachs, N>achs-thum,Geswächs, N?uch-s; N>cch-sel, wech-seln,lVech--fehler, ver-wech^ sein, Ver-Wech-sel-ung.
weck, tvack mit dem stärksten Gurgellaute:weck sen, 5Veck-ev, er-weck-en, er-weckslich, Er - weck - lich - keic, Er-weck-ung;wack-er, wack-eln, wack-el-ig, wick-eln,N?ick-el; mit eingeschaltetem Nasenlaut, wank-en, N?ank-el-muth, wank - el - müth - ig,sch-wank-en, UAnk, wink-en, ent-wink-en.
Man nehme noch die vorn verstärkten iippen-laute b, fund v mit ihren Graden dazu, bieg - en,beug-en, bück-en, Duck-el; fah-en, fach-en, fack-eln, fech-t-en, Dog-el u. s. f. wel-che ihren Nahmen insgesammt dem laute ihrer stär-kern oder schwächern Bewegung zu danken haben ;welch ein Reichthum! ergiebiger für Sprachschö-pfer, als die Bergwerke Perus für den Geißigen.
Zusammen- §. 76. Aber auch dieser Reichthum war erschöpf-setzmig der lich, und da dessen ungeachtet die Begriffe sich häuf-Wötter. x^, so fand die Sprache in sich selbst ein neuesMittel, welches sich ihr von selbst darbiethen muß-te, indem es nur eine Fortsetzung und Erweiterungdes bey der Ableitung bereits angewandten Mittelswar; ich meine die Zusainmenseyung der^Vör-. ter, wodurch zwey klare Vorstellungen und ihreAusdrücke zu einer einigen verbunden werden. Dochda wir davon im Folgenden in einem eigenen Ab-schnitte handeln müssen, so wollen wir das, was da-hin gehöret, bis dorthin versparen.
§. 77.