i. Dessen Arten. §. 129. !ZO, zoz
Gewässer, die ganze Menge Wassers, das Ge-blüt, das sämmtliche in einem Körper befindlicheBlut, das Gebüsch, alles auf einem Haufen bey-sammen wachsende Unterholz, das Getreide.
Von ähnlicher Art mit den Collectivs sind dieFrequencariva, welche eine mehrmahlige aber derZahl nach unbestimmte Wiederhohlung einer undeben derselben Handlung bezeichnen: das Ge-belle, das Gebelfer, das Gemurmel, dasGefrage.
§. 129. Die Marerialia drucken bloß die Ma- Der Mak-terie ohne alle Rücksicht auf die aus derselben beste- rialien.henden einzelen Dinge aus, und verlieren daher ihreSelbständigkeit noch mehr, als die Collective-, undschließen sich unmittelbar an die Abstracta an, obsie gleich ihren Ursprung eben so, wie die Collectivs,der Schwäche des Unterscheidungsvermögens zudanken haben: Eisen, Gold, Silber, Speck,Dürrer, Milch, Holz, Srei,», Vein. Da sievon dem Begriffe der Selbständigkeit an wenig-sten haben, und nicht das Ding, sondern bloß des-sen Materie, als selbständig darstellen, so leiden sieauch weder den Artikel, noch den Plural, sie müß-ten denn wieder Gattungswörter werden, und alssolche entweder Arten oder anch Individua bezeich-nen: der schwarze Srein, ein hartes Hol?,das (Querholz, ein Drehelfen, ein Vror.
izo. Die zweyte Haupt-Classe unserer Sub- Erklärungstcmtiven bestehet aus den Abftracris, welche das der MswUnselbständige als selbständig darstellen, und fürwelche wir noch keinen schicklichen Deutschen Nah-men haben, denn der Ausdruck abgezogener ^ah-me ist eine bloß buchstäbliche Übersetzung des Latei-nischen,'