i. Dessen Arten. §. izo. 305
der regulären gleich lautend sind: der Betracht,Betrug, Sprung, Stich, Gang, Stand, dieFlucht, das Gesuch.
6. Eine bloße Beschaffenheit ohne alle Ruck-sicht auf ein Ding, woran sie sich befindet, als et-was Selbständiges. Von dieser Art sind die Ad-verbia, wenn sie ohne Concretionö-Zeichen als Sub-stantiv« gebraucht werden: das Schwarz, dasEngelsüß, ein schönes Rorh, Grün, Blau,das Rund der Erde, das große All.
7. Die Beschaffenheit, als dem Dinge schonbeygelegt, eine Eigenschaft, als etwas für sich beste-hendes. Dahin gehören die Neutra der Adjecti-ven, wenn sie als Hauptwörter gebraucht werden:das Große, das Edle, das Saure, das Sü-ße, das Schöne.
8. Eben diese Eigenschaft als einen Zustand:die Größe, der Adel, die Säure, die Sü-ßigkeit , die Schönheit, die Schärfe, dasAlter.
9. Einen Zustand überhaupt: die Armuth,die Theurung, die Jugend, der Reichthum,das Verderben.
Da diefe Abstracta jetzt der Grund unserer gan-zen gelehrten Erkenntniß sind, so sehen Herr L.am-bett, und mit ihm fast alle unsere Philosophen, die-selben als einen vorzüglichen Beweis des mensch-lichen Scharfsinnes an; sie wissen nicht, wie dieseClasse von Hauptwörtern in die Sprachen gekom-men, und glauben, es müsse dem ersten Erfinderüberaus schwer geworden seyn, hier das Eis zu bre-chen, und zu dieser ganz neuen Welt von BegriffenAdel.D.Spr. U j»
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