2. Dessen Bildung. §. iz6. M
heit hat: ?lthem, Lehm, Brodem, Blume, vonblühen, Brosame; Schlitten, Laden, Balken,Decken, Ballen, Vayen, Besen, Degen, Schar-Mi, Bissen, Boden, Faden, Füllen, Galgen,Garten. Sie ist mit der alten Ableitungssylbedes Participii Präteriti einerley, gebunden, ge-funden ; und ninnm um des Wohllautes willenzuweilen ein d an: Abend, Tugend, Jugend.Manche Wörter sind sowohl mit als ohne dieseAbleitungssylbe üblich: Brunn und Brunnen,Dauin und Daumen, Gaum und Gaumen,Fels und Felsen; da denn im lehtern Falle vieleim Hochdeutschen das mildernde e bekommen:Fried, Friede und Frieden, Schad, Schadeund Schaden, Glaub, Glaube und Glauben,!7lahm, LTlahme und Nahmen. Siehe im fol-genden die dritte und fünfte Declination, §. 19zund 200.
er, eine sehr fruchtbare Ableitungssi)lbe, um desbestimmte» iauteö des r willen: 1. ein Mann, einDing mannlichen Geschlechtes, von dem alten Sub-stantiv Er ein Mann, verwandt mit dein Prono-mine er: der Anrer, Ganser, Rarer, Tauber.Besonders eine Person mannlichen Geschlechts, ausZeitwörtern: Bäcker, Bader, Bettler, Bauer,Mahler, Jäger, Läufer, Varer, Einsiedler,Gärtner, Riemer, Seiler, Schäfer, Schuld-ner; aus welchen vermittelst der weiblichen Endunginn wieder weibliche Hauptwörter gebildet werdenkönnen: Bäckennn, Baderinn, Bettlerinn,Bäuerinn u. s. f. 2. Gentilia mannlichen Ge-schlechtes zu bilden, die Herkunft einer Person oderSache zu bezeichnen: Römer, Frankfurter , Ber-liner, Leipziger, Märker, Engländer, Schwei-zer , HolländerPfälzer. Wenn sich der OrtS-Adel.D.Spr- T oder