Z28 i.TH. 2.Abschn. 2.Kap. Substantiv.
benbegriff bekommt, ohneZweiffel, weil es ehedemauch mit der vorigen verkleinernden Ableitungssylbelein gleich bedeutend war: Dichterling, Fxlügsling, Frömmling, NAyling. Weitläufiger istvon dieser Sylbe in meinem Wörterbuche gehandeltworden.
Nlß, gleichfalls ein Ding, Subject, nur daß esnicht, wie das vorige, von einer Person gebrauchtwerden kann. Vorzüglich ist diese Ableitungssylbejetzt nur den Abstractis eigen, indessen wird sie auchzuweilen von Concretis gebraucht: Gefängniß,Aegräbniß, so fern beyde den Ort bedeuten, Fahr?,uß, Behältniß, Lnldniß. Ein mehreres siehebey den Ableitungssylben der Abstracten.
sa!, sel, eine dunkele und daher jetzt wenig mehrgebrauchliche Ableitungssylbe, welche vermuthlichauch ein Ding oder Subject bezeichnete: L.absal,Scheusal, Schicksal, Trübsal, Drangsal, wel-che beyden letztern aber eigentlich abstract sind;Überbleibsel, was überbleibt, Abschabftl, wasabgeschabet wird, Schleifsel, was abgeschliffenwird, Stöpsel, was stopft, oder womit gestopfetwird, Einschiebsel, Räthsel, Mcngsel. Da selallemahl tonlos ist, und die Niederdeutschen els da-für gebrauchen, Mengels, Schabels, Legels, soscheinet es, daß es von der Nachsylbe el herstam-met, und alsdann würde es von sal, welches jeder-zeit einen merklichen Ton hat, noch verschieden seyn.VK-le ehedem übliche auf sal sind jetzt veraltet, wieFluchtsal, Achtsal, Irrsal.
t,lh, etwas gethanes, gewirktes als selbstän-dig, nahe verwandt mit der Ableitungssylbe er fürdie Participia Prateriti. Die meisten, vielleichtalle, stammen von. Verbis her, und bezeichnen, so
wie