z. Geschlecht. 5.148. 35-
2. Alles, was substantive gebraucht wird, ohneder Form nach ein Substantivum Zu seyn, d^s2lber, das leczce Lebewohl, das liebe Ich,das Mein und Dein; folglich auch die Adver-bia, wenn sie ohne Concretions-Zeichen als Sub-stantive gebraucht werden, das Schwarz, dasBlau, dasBerggrün, das Rund der Erde,das Fett; ingleichen alle Infinitive und alle Haupt-wörter, welche ursprünglich Infinitive waren, dasEssen, Gehen, Reiten, Trinken, Daseyn, Nie-sen, Leben, Gewissen, Verbrechen, Vergnü-gen, Vermögen.
z. Alle Verkleinerungswörter auf chen und lein:das Söhnchen, Töchterchen, Bübchen, Mäd?chen, Söhnlein, Töchterlein, Düblein, Mägd-lein, Büchlein; folglich auch das und nicht dieFräulein. Auch die mit der Oberdeutschen ver-kleinernden Sylbe el, Bübel, Mädel. Andere,welche sich auf die Ableitungssylbe el endigen, sindbald mannlich, bald weiblich.
4. Alle abgeleitete auf rhum : das Fürsten-rhum, priesierchum, Disrhum, Eigenthum,Alterthum. Ausgenommen sind, der Reich-thun;, Irrthum, Beweisrhum und Wachs-thum; worunter doch das letzte von einigen auchsachlich gebraucht wird.
5. Alle Collectiva und Iterativa mit der Vorsyl-be ge: das Gebälk, Gewühl, Gemurmel, Ge-spräch, Gesuch, Gezänk, Geblüt; welchen auchGemüth, Gemählde, Gedicht, Gebier, Ge-ber, Geschoß, Gebort), Gefäß, Geheiß, Ge-mach, Gelübde, Gebiß u. s. f. folgen. Dieübrigen, welche diese collective und iterative Bedeu-tung nicht haben, sind bald männlich, bald weiblich.
Mann,