Z52 l. Th.' 2. Abschll. 2. Kap. Substantiv.
Männlich sind: der Gedanke, Gefährte,Gehülfe, Gebrauch, Gehalt, Gehorsam, Ge-laß, Genoß, Genuß, Geruch, Geschmack,Gestank, Geschmuck, Gesell, Gespan, Ge-spiele, Gewinn, Gewinst, Gebrauch, Gesang,Gevatter.
Weiblich: die Gebühr, Geburt, Geduld,Gefahr, Gefährde, Gemeinde, Genüge, Ge-rade, Geschichte, Geschwulst, Gestalt, Ge-walt, Gewähr, Gebreite, u. s. f. Diejenigen,welche sich auf heit, keir, schafc u. s. endigen, fol-gen den vorigen Regeln.
Geschlecht §. i49« Ansehung der abgeleiteten Wörterder Wörter auf niß ist die Deutsche Sprache getheilt, indemaufniß. einige derselben weiblichen, andere sächlichen Ge-schlechts sind, und der Unterschied ist dabey so we-nig bestimmt, daß selten eine Provinz darin mitsich selbst überein stimmt. Hier sind die vornehm-sten Wörter dieser Art, mit demjenigen Geschlechte,in welchem sie im Hochdeutschen am üblichsten sind.
Weiblich sind: Bedrängnis), Begegniß,Be-kümmerniß, Besorgnis), Betrübniß, Be-wandrniß, Empfängnis), Eräugniß, Er-kenntniß, Erlaubniß, Ersparnis), Fährnis),Fäulnis), Finsterniß, Aennrniß, Rümmerniß,Derdammniß, N>ildniß; und die im Hochdeut-schen an sich selcnern Beschwernis), Begegniß.
Sächlich hingegen sind: Ärgernis), ohne allenUnterschied der Bedeutung, Bedürfniß, gleich-falls ohne allen Unterschied, Befugnis), Begräb-nis;, Behältniß, Bekenntniß, Bildnis), Bünd- >niß, Einverständnis), Erfordernis), Geheim-niß, Gedächtniß, Gefängniß, ohne Unterschiedder Bedeutung, Gelobniß, Geständnis), Gleich-