Z. Geschlecht. §.152.153. 355
Aunde, selbst das im gemeinen leben üblicheV.undmann auch von einer Person weiblichen Ge-schlechts, das Mündel, die ^Vaise, und anderemehr, wohin auch der Gevatter und der pathe,wenigstens nach dem Gebrauche mancher Gegenden,gehören.
Andere verandern ihr Geschlecht, nach dem Ge-schlecht der Person, ohne an ihrer Endjylbe etwaszu andern: der oder die Gevatter, der oder diepache, wenigstens nach dem Gebrauche einiger Ge-genden, der und die Mündel. Noch andere be-zeichnen zugleich das weibliche Geschlecht durch dieweibliche Ableitungssylbe, der Arbe, die Erbinn;der Garce, die Gattinn; der Gevatter, dieGevatterinn; der Gemahl, die Gemahlinn.
§. 15z. Manche Wörter werden nach Maßgo- Verschie-bung ihrer Bedeutung in verschiedenem Geschlechte de»l>eit des-
gebraucht. Die vornehmsten sind: Geschlechts- . > ^ ^
Der After, der Hintere Theil eines Dinges, und Bedeutungdas After, in der iandwirthschaft, dem Berg-baue u. s.f. was in der Bearbeitung einer Sa-che abgehet.
Die Armmh, das Abstractum, und das, dochnur im gemeinen leben einiger Gegenden übli-, che Cvllectivum, das Armuth, arme Personen.Das Band, alles, was verbindet, und derBand, eines Buches, und die Art und Weisedesselben.
Der Buckel, oder Ouckel, der Rücken und diefehlerhaste Erhöhung desselben, und dieL>U5ckel, eine erhabene zierliche Rundung.
Der Bund, das Bündniß, auch in manchenFallen der Band, und das Vund, zusam-men gebundene Dinge.
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