Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
354
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Z54 i.TH. 2.Abschn. 2.Kap. Substantiv.

die Hafr; ingleichen verschiedene eigene Nahmen,welche ohne Rücksicht aus die Zusammensetzung alsOrtsnahmen sachlichen Geschlechts sind, das Ha-nau, das alte Torgau, das reiche Hamburg ,das große Srraßburg; und endlich einige mitdem männlichen Much zusammen gesetzte weibli-che Wörter, die Anmuth, welches doch nur auf ei-ne entfernte Art als eine Zusammensetzung angese-hen werden kann, Demuth, Großmuth, Rleinsmuch, Ganftmuth, Schwermurh, N)ehmmh,Langmurh, dagegen ^delmuth, Gleichinuth,Hochmuth, N?ankelmmh, Zrveifelmurh, ^!nsmuch, Heldcnmuth, Lörvenmuch, durchgängigmännlich sind.

Und der §. 151. Wörter, welche aus fremden Sprachenfremden entlehnet werden, sollten billig ihr ursprünglichesWörter. Geschlecht behalten, und in den meisten geschiehetes wirklich : der Canal, das Sacrament, diePeriode, die Synode. Allein in vielen ist mandoch von dem ursprünglichen Geschlechte abgewichen;dahin gehören unter andern der Part, Gegen-parr, das Labyrinth, der Punct, der Rache?der für das richtigere die Aatheder, da? j^cho,der Altar, das Almosen, der Sphinx, der Tem-pel, die Kanzel, das Lieber, das Pulver, der. Rörper, das Fenster, der Makel, der pacr,das Chor, der L-ieenr, von Licenlia, und anderemehr.

Wörter §. 152. Manche Wörter werden mit Beybehal-

bcpderlcy tung des Geschlechtes, welches ihnen einmahl eigenGeschlechts. ^ ^ri Personen beyderley Geschlechts gebrauchr,der Gatte, sowohl von dem männlichen als weib-lichen Geschlechte, das veraltete Gemahl, dasRind, der Liebling, Zwilling, Findling, Son-derling, und mehrere auf ling, de,r Bürge, der

Runde,