Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
378
Einzelbild herunterladen
 

Z78 i.TH. 2.Abschn. 2. Kap. Substantiv.

Zweifel, weil Zahl, Maß und Gewicht hier als blo-ße Materialia betrachtet werde». Der Gebrauch,dergleichen Wörter in dem eben gedachten Falle inden Singular zu sehen, ist in mehrern alten Spra-chen und unter andern auch in der Hebräischen be-findlich, wo der Nahme der gezählten Sache denSingular erfordert, wenn er hinter dem Zahlwortestehet, und dieses über zehen ist. Herr Stoschhat in seinen kleinen Beyträgen Th.i. S.izf. die-sen! Gebrauch unter allen am richtigsten und um-ständlichsten entwickelt, dessen Bemerkungen, dochmit einigenZufätzen und Verkürzungen, in dem fol-genden zum Grunde liegen. Die gangbarsten lindbekanntesten Wörter dieser Art sind:

Acker, als ein Feldmaß, vier Acker Feld,

NAesen, Holz.Ahm oder Ghm, ein Weinmaß, sechs Ahm

N)cin. '

Alphabet, als ein Zahlwort für gedruckte Bo-gen, das Buch ist drey Alphabet stark.

Blatt, als Judi drey oder vier Blatt gele-sen hatte, Jer. z6, 29. Die ersten nennBlatt. Aber, weil kein eigentlicher Zahl-oder Maßnahme ist, auch häufig im Plural,die ersten nenn Blätter.

Buch, als ein Maß des Papieres, sechs BuchPapier .

Bund, als ein Nahme einer bestimmten Men-ge, sechs Bund Grroh, Heu.

Daum oder Daumen, ein Längenmaß.

Duyend, zwölf Dutzend.

jAmer, als ein Maß flüssiger Dinge, sechs Ei-mer N5ein; wo doch der Plural ohnehinnicht merklich seyn würde.

Laß,