4. Vom Plural der Hauplw. Z.16Z. Z83
Positionen keinen Plural, ein Regiment von tau--send Mann, mit drey Paar Schuhen.
§. 168. Ein abstracter Nahme betrachtet zwar Plural deretwas unselbständiges al6 selbständig, aber ohne al- Absrracten,len Begriff des einzelen, weil er sonst nicht absiractseyn könnte; sie sind daher als solche auch keinesPlurals fähig. Dahin gehören besonders, i. die-jenigen, welche eine Eigenschaft entweder überhaupt,oder an einem gewissen Dinge, als ein selbständigesGanzes, aber ohne allen concreten Begriff des Ein-zelen, darstellen, wie Stärke, lVärme, Hirze,Aälte, Gehorsam, Gewalt, Mühe, Trost,Vernunft, Hang. 2. Diejenigen, welche bloßdie Art oder Beschaffenheit bezeichnen, und in die-ser Rücksicht als abstracte Marerialia betrachtetwerden können: Mord, Lob, Tadel, Zrvang.z. Diejenigen, welche einen Zustand bezeichnen:Armuth, Reichthum, Ehre, Schande, Trun-kenheit, Abnahme, Zunahme, Elend, Hun-ger, Durst, Glück, Heil, Tod, Leben, Schlaf,Trauer. Besonders, wenn es ein Gemüthszustandist: Furcht, Liebe, Derdruß, Zorn, Huld, Arg-vvohn, Neid, Geiy, Zufriedenheit. 4. Die-jenigen, welche eine Veränderung als ein selbstän-diges aber untheilbares Ganzes benennen, und nahe<m die vorigen gränzen: Zank, Streit, Unter-richt, Empfang, Ankunft, Auskunft, Flucht,Anfang, Ende. Wohin auch die Infinitive unddie Verbalia auf ung gehören, wenn diese nicht,wie oft geschiehet, von einzelen Veränderungen ge-braucht werden, und alsdann wahre Gattungswörter.sind: das Essen, Trinken, Schlafen, N?a--chen, Gehen; die Besserung, Benachrichti-gung, Anberhung, Auferstehung.
§. löz.